Seit 1983 bot Ju-Air Rundflüge mit ihren Oldtimer-Fliegern an.

Entscheidung der Schweizer BehördeAus für kommerziellen Passagierbetrieb mit Schweizer Ju-52

Rundflugbetreiberin Ju-Air darf keine Tickets mehr für Flüge mit ihren zwei historischen Junkers Ju-52 verkaufen. An Bord dürfen nur noch Vereinsmitglieder.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Vergangenen November verordnete die schweizerische Luftfahrtbehörde Ju-Air ein Flugverbot. Bei der Inspektion des Wracks der am 4. August abgestürzten Maschine mit dem Kennzeichen HB-HOT waren zuvor «schwerwiegende strukturelle Schäden» vorgefunden worden, begründete das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl damals. Die Betreiberin von zwei historischen Junkers Ju-52 müsse nun erst «die bestehenden Abläufe prüfen und verbessern».

Ju-Air war damals voller Zuversicht, den Flugbetrieb mit den beiden Ju-52 mit den Kennzeichen HB-HOP und HB-HOS im Sommer 2019 wieder aufnehmen zu können. Doch dazu kommt es nicht. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat Ju-Air die Genehmigung für kommerzielle Passagierflüge entzogen.

Wartefrist nach Eintritt

Künftig dürfen nur noch Vereinsmitglieder mit den beiden historischen Maschinen befördert werden. Diese müssen zuerst über die Risiken eines Fluges aufgeklärt werden. Zudem dürfen sie frühestens 30 Tage nach der Aufnahme in den Verein fliegen.

Doch auch dann ist ein Neustart nicht sicher. «Da Ju-Air die die vom Bazl geforderten technischen Maßnahmen noch nicht vollständig erfüllen kann, bleiben ihre Oldtimerflugzeuge weiterhin am Boden», heißt es von der Behörde.

Bilder der Junkers Ju-52 von Ju-Air sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie.

Mehr zum Thema

Ju-52: Seit 1986 flog die D-AQUI für die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung.

Auch deutscher Ju-52 droht das Aus

Die Korrosionsschäden, die an den Flügelholmen gefunden wurden.

Schweiz erteilt Ju-52 Flugverbot

ticker-schweiz

Kasachstan und Schweiz schaffen Grundlage für Direktflüge

Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier