Ju-52: Seit 1986 flog die D-AQUI für die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung.

Kein Geld mehr von LufthansaAuch deutscher Ju-52 droht das Aus

Noch konnten Fans mit einer Junkers Ju-52 der Lufthansa Stiftung fliegen. Doch die Fluggesellschaft stellte die Finanzierung ein. Daher werden die Passagierflieger gestoppt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Junkers Ju-52 ist eine fliegende Legende. Eine Legende, die im vergangenen Jahr einiges an Rückschlägen wegstecken musste. Erst stürzte ein Exemplar des historischen Flugzeugmodells von Ju-Air ab. Danach wurden die verbliebenen Ju-52 der Schweizer Rundfluganbieterin vorerst gegroundet. Für Fans gab es damit nur noch eine Möglichkeit, mit dem Flugzeug zu fliegen. In Deutschland betreibt die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung eine Ju-52.

Damit ist es offenbar vorerst vorbei. Wie das Portal Aerobuzz berichtet, hat der Vorstand der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung die Mitglieder darüber informiert, dass die Fluggesellschaft der Bitte um eine weitere Finanzierung nicht nachkommt. Man müsse daher den kommerziellen Flugverkehr mit Passagieren einstellen. Der Vorstand suche nun nach weiteren Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützern, um die Flugfähigkeit des unter Denkmalschutz stehenden Fliegers mit der historischen Kennung D-AQUI (und der offiziellen D-CDLH) weiter zu erhalten.

Seit 1986 in Betrieb

Die 1936 gebaute Junkers Ju-52 flog seit 1985 für die Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung. Im Jahr beförderte sie etwa 10.000 Passagiere. Im vergangenen April wurde bereits bekannt, dass Lufthansa ein weiteres historisches Projekt gestoppt hat: Die Restaurierung der Lockheed Super Star Constellation. Grund waren die Kosten des Projekts.

Lufthansa bestätigt die Entscheidung. «Aktuell wird die künftige Verwendung des Flugzeugs überprüft, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Der Flugbetrieb der Ju-52 wurde Jahr für Jahr mit hohen Beträgen bezuschusst. Ein wirtschaftlicher Betrieb war auch perspektivisch nicht zu erreichen», so ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH. Es würden alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Se Aufnahmen der historischen Junkers Ju-52 D-AQUI.

Mehr zum Thema

Ju-52 der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung: Überprüfung im Winter.

Lufthansa-Stiftung überprüft Ju-52

Ju-52 mit der Registrierung HB-HOT: Stürzte in den Alpen ab.

Alle 20 Insassen sterben beim Ju-52-Absturz

Die Korrosionsschäden, die an den Flügelholmen gefunden wurden.

Schweiz erteilt Ju-52 Flugverbot

Lufthansas Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYO (Archivbild): Sitzt aktuell in Brazzaville fest.

Boeing 747-8 von Lufthansa muss nach Brazzaville ausweichen - anderer Jumbo-Jet als Ersatz unterwegs

Video

Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack
de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin