São Paulo: Die Stadt ist der wichtigste Luftfahrtmarkt Brasiliens.

Globalia Linhas AereasAir Europa bekommt eine Schwester in Brasilien

Brasilien bekommt eine neue Fluggesellschaft. Der spanische Reisekonzern und Air-Europa-Besitzer Globalia hat die Erlaubnis für Inlandsflüge erhalten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Parlament in Brasília sagte am 22. Mai definitiv Ja. Es verabschiedete eine Gesetzesänderung, mit der die Beteiligungsbeschränkung für ausländische Investoren an brasilianischen Fluggesellschaften aufgehoben wird. Künftig dürfen Airlines nicht mehr nur zu 20 Prozent, sondern ganz im Besitz von Aktionären aus dem Ausland sein.

Das Ziel der Politik: Bessere Verbindungen und tiefere Preise. Das Thema ist hochaktuell, da sich mit Avianca Brasil gerade die Nummer vier aus dem Markt verabschiedet. Interesse von ausländischen Anbietern ist durchaus vorhanden. Im vergangenen Jahr signalisierte bereits Norwegian, in Brasilien aktiv werden zu wollen.

Erlaubnis bereits erteilt

Die norwegische Billigairline hat inzwischen aber andere Probleme und ihre neue Tochter in Argentinien ist noch nicht auf Touren gekommen. Deshalb wird sie wohl nicht bald auch noch anderswo in Südamerika aktiv werden. Marcelo Álvaro Antônio hat darum nach Ersatz Ausschau gehalten. Und dabei wurde Brasiliens Tourismusminister in Spanien fündig.

Dort hat der Regierungsvertreter mit dem Reisekonzern Globalia gesprochen, dem auch Air Europa gehört. Und das Management zeigte sich sehr interessiert, in Brasilien zu starten. Wie interessiert, wurde vergangene Woche deutlich. Die spanische Fluggesellschaft erhielt am Tag des Parlamentsbeschlusses bereits die Erlaubnis der Luftfahrtbehörde Agência Nacional de Aviação Civil Anac, im Land aktiv zu werden.

Ein möglicher Stolperstein

Die neue brasilianische Fluglinie wird nicht Air Europa heißen. Sie wird als Globalia Linhas Aéreas auftreten. Wann genau sie starten wird, steht noch nicht fest.

Einen möglichen Stolperstein gibt es denn auch noch. Das Parlament könnte Zusatzbestimmungen einführen, wonach ausländische Airlines mindestens 5 Prozent ihres Angebots auf Routen in die Provinz verteilen müssen. Dadurch würde der Anreiz, in Brasilien aktiv zu werden, wieder geringer. Eine andere Vorschrift ist bereits jetzt bindend: Die Crews müssen aus Brasilianern bestehen.

Mehr zum Thema

Boeing 787 von Norwegian: Ab 2019 nach Brasilien unterwegs.

Norwegian möchte in Brasilien fliegen

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack