Airbus A380 von Hi Fly: Weil der Jet sich nicht mehr gut verkauft, ist er nun <a href="https://www.aerotelegraph.com/hi-fly-ueber-ihren-a380-kunden-stehen-schlange">auf dem Second-Hand-Markt</a>.

Lieferziel angepasstFertige A330 und A380 stehen bei Airbus herum

Nur dank eines Rechentricks kann der europäische Flugzeugbauer sein Lieferziel für dieses Jahr einhalten. Zudem bereiten Probleme bei zwei Langstreckenjets dem Management von Airbus Kopfweh.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Guillaume Faury wird keinen einfachen Einstieg in seinen neuen Job haben. Im April übernimmt er die Führung von Airbus von Tom Enders. Ihn plagt ein Problem, dessen Lösung er selbst zu seiner Priorität ernannt hat. Wegen den Schwierigkeiten mit den Triebwerken ist Airbus bei der Lieferung von A320 Neo und nun auch von A330 Neo im Rückstand.

Beides spürt Airbus deutlich. Wie der Konzern bei der Präsentation der Quartalszahlen am Mittwoch (31. Oktober) erklärte, musste er die Lieferziele für den A330 Neo wegen «der Aussichten des Triebwerkspartners» anpassen. In der vergangenen Woche hatte Rolls-Royce das Lieferziel für Triebwerke des A330 Neo von 550 auf 500 heruntergeschraubt. Auch bei der A320-Neo-Familie ist Airbus seit längerem wegen fehlender Motoren im Rückstand.

Lieferziel weiter bei 800 – aber mit A220

Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten erst 503 Flieger ausgeliefert. Das Ziel fürs ganze Jahr sind 800. Daran halte man fest, so Airbus. Selbst wenn der Konzern das schaffen sollte – möglich wird es nur dank einem Zahlentrick. Neu rechnet er auch den A220 dazu, die ehemalige C-Series. Sie hat Airbus erst Mitte des Jahres übernommen.

Zudem erklärte Faury, man arbeite man an der Lösung, «gewisser kommerzieller Probleme» beim klassischen A330 und beim Airbus A380. Was der derzeitige Chef der Zivilflugzeugsparte damit meint: Zum einen verliert der Konzern mit gesenktem Produktionsrate Geld mit dem Superjumbo. Zudem stehen von den A380 und den A330 fertige Flieger auf dem Werksgelände herum. Der Grund:  Es gibt Diskussionen mit den Kunden.

HNA und Emirates

Bei den A330 ist der Kunde HNA. Die chinesische Gruppe hat finanzielle Probleme. Bei den A380 geht es um Emirates. Die Golfairline will offenbar die Lieferungen neu terminieren. Airbus will die Probleme bis zum Ende des Jahres lösen.

Mehr zum Thema

A320-Neo-Triebwerk von Pratt &amp; Whitney bei einem Lufthansa-Jet: Je nach Bedingungen machen die Triebwerke mehr Probleme.

A320 Neo noch immer Sorgenkind

Trent 7000 von Rolls Royce: Nicht schnell genug ausgeliefert.

Verspätungen bei Triebwerken für A330 Neo

Guillaume Faury: Folgt auf Tom Enders.

Guillaume Faury wird neuer Airbus-Chef

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies