Airbus A319 Neo: Bleibt ein Ladenhüter.

Airbus-Orders im JuliAir China wird neue A319-Neo-Betreiberin

Viele Airline-Kunden hat Airbus noch nicht für den A319 Neo. Doch in den insgesamt mehr als 400 Flugzeugorders im Juli verbarg sich auch eine zusätzliche Kundin für den Ladenhüter.

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Der Juli war für Airbus ein goldener Monat. Der Flugzeugbauer sammelte Bestellungen für 401 Flugzeuge ein. Darunter befanden sich vier kleinere Bestellungen für den A321 Neo. Vier Exemplare gehen an American Airlines, drei an Jet 2, fünf an Spirit Airlines und zehn an einen unbekannten Käufer. Delta Air Lines gab zudem weitere zwölf A220-300 in Auftrag.

Auf der Farnborough Airshow finalisierte Airbus zudem einen Auftrag über 56 A320 Neo für Easyjet und präsentierte einen Auftrag von Latam für 17 A321 Neo. Der größte Juli-Auftrag kam allerdings aus China. Vier Airlines bestellten zusammen 292 Flugzeuge der A320-Neo-Familie. Nun ist auch die Verteilung auf die einzelnen Modelle offiziell.

Fünf A319 Neo für Air China

China Southern erhält neun A319 Neo, 23 A320 Neo und 64 A321 Neo. Air China bekommt fünf A319 Neo, neun A320 Neo und 50 A321 Neo. Für Air-China-Tochter Shenzhen Airlines sind weitere 18 A320 Neo und 14 A321 Neo bestimmt. Und China Estern erhält 32 A320 Neo und 68 A321 Neo.

In diesem ganzen chinesischen Zahlengewirr verbirgt sich eine Besonderheit: Mit Air China bekommt der A319 Neo eine neue Betreiberin. Die Fluggesellschaft hat - im Gegensatz zu China Southern - aktuell nur die Ceo-Generation des A319 in der Flotte.

Kaum Airline-Kunden für A319 Neo

Während eine neue Betreiberin beim A320 Neo oder A321 Neo wohl gar nicht groß auffallen würde, ist das beim A319 Neo anders. Airbus hat für den Flieger insgesamt Bestellungen für 87 Flugzeuge - acht als Privat- oder Regierungsjets, fünf für die Leasingfirma Aircastle, zwei für Air Côte d'Ivoire, zwölf für China Southern, 31 für Spirit Airlines, 29 für unbekannte Kunden und jetzt auch fünf für Air China.

Bei den Langstreckenjets orderte  Turkish Airlines im Juli zwei weitere A350-900, während Bestellungen für vier A350-900 für Aeroflot aus den Büchern fielen. Weitere Stornierungen gab es nicht. Die erwartete Annullierung der restlichen A350-Order für Qatar Airways wurde noch nicht offiziell.

Knapp unter 350 Auslieferungen

Seit Jahresbeginn zählte Airbus neue Aufträge für insgesamt 843 Flugzeuge, aber auch Annullierungen für 187 Jets - unter dem Strich bleiben 656 Netto-Orders. Ausliefern konnte Hersteller im Juli 46 Flugzeuge an 30 Kunden. Seit Jahresbeginn stehen nun 343 Auslieferungen an 62 Kunden zu Buche.

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