Dreamliner von Xiamen Airlines: Bald mit Airbus in der Flotte?

Xiamen AirlinesTreue Boeing-Kundin will Airbus A321 Neo

Bisher stammen alle 167 Flugzeuge in der Flotte von Xiamen Airlines von Boeing. Das ändert sich.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das vergangene Jahr war für Boeing eines zum Vergessen. Nur gerade 54 Nettobestellungen konnte der amerikanische Flugzeugbauer einsammeln. Da sieht er es kaum gerne, dass eine treue Kundin sich plötzlich für  Flieger des europäischen Konkurrenten Airbus entscheidet.

Die chinesische Xiamen Airlines möchte laut einer Mitteilung zehn Airbus A321 Neo in die Flotte aufnehmen. Sie will die Flugzeuge allerdings nicht kaufen, sondern leasen. Geliefert sollen die Maschinen zwischen der zweiten Hälfte 2021 und 2023 werden, wie es heißt. Airbus hatte zuvor bereits direkt mit Xiamen verhandelt.

Kurz nach Handelsvereinbarung

Nun können Leasingfirmen der Tochter von China Southern Angebote für Airbus A321 Neo zukommen lassen. Bisher ist Xiamen Airlines ausschließlich mit Flugzeugen des amerikanischen Herstellers unterwegs: 155 Boeing 737 und zwölf 787 Dreamliner. Von der derzeit gegroundeten 737 Max besitzt die chinesische Fluggesellschaft zehn Stück.

Das Timing der Ankündigung ist kurios. Denn sie kam nur kurz, nachdem die USA und China eine Vereinbarung abgeschlossen haben, die als Waffenstillstand im Handelskrieg gewertet wird. Boeing hatte dem Deal applaudiert und erklärt, beide Seiten würden davon profitieren. Der Flugzeugbauer muss sich allerdings offenbar noch etwas gedulden.

Mehr zum Thema

Boeing 737: Airbus hatte die Nase 2019 deutlich vorn.

Boeing schließt annus horribilis mit magerer Bilanz ab

Boeing 737 von Xiamen Airlines: Mischen sich bald Airbus-Jets darunter?

Xiamen Airlines flirtet mit Airbus

Boeing 737 Max 10 von Xiamen Airlines: Reine Boeing-Flotte.

Xiamen steckt hinter Order für 737 Max

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies