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Treuer Boeing-Kunde

Xiamen Airlines flirtet mit Airbus

Bisher besitzt die chinesische Fluggesellschaft nur Jets von Boeing. Das könnte sich ändern. Airbus verhandelt mit Xiamen Airlines.

Xiamen Airlines

Boeing 737 von Xiamen Airlines: Mischen sich bald Airbus-Jets darunter?

Wenn es um neue Flugzeuge ging, war die Sache für die Manager von Xiamen Airlines bisher klar. Sie wählten ein Modell von Boeing. Schon 170 Flugzeuge des amerikanischen Herstellers besitzt die Fluggesellschaft aus der Küstenstadt im Südosten Chinas.

Nun könnte die Vorherrschaft der Amerikaner bei Xiamen Airlines zu Ende gehen. Seit vergangenem Mai verhandelt Airbus intensiv mit der chinesischen Fluggesellschaft, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Im September reisten demnach auch Konzernchef Tom Enders und sein designierter Nachfolger Guillaume Faury nach Xiamen, um den Deal voranzutreiben.

Handelskrieg zwischen den USA und China als Auslöser

Xiamen Airlines – eine Tochter der staatlichen China Southern Airlines – soll primär am Airbus A321 Neo interessiert sein, so der Bericht. Noch stecken die Gespräche aber offenbar in einer frühen Phase und die Fluglinie erklärt, es stehe keine Order an. Begonnen haben die Verhandlungen just zu dem Zeitpunkt, als US-Präsident Donald Trump seinen Handelskrieg mit China lostrat.

Aktuell betreibt Xiamen Airlines eine Flotte von 154 Boeing 737, vier Boeing 757 und 12 Boeing 787 Dreamliner. Damit bedient die Fluglinie 96 Ziele in 18 Ländern. In Europa fliegt sie nach Amsterdam und Paris.



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