In dieser Boeing 737-500 reisten die Tiere und die menschlichen Begleiter.

Klasjet transportiert RaubtiereWenn Simba statt Toni Kroos mit der Boeing 737 fliegt

Löwe statt Löw: Im Sommer flog die litauische Charterairline noch die deutsche Fußballnationalmannschaft zur EM. Jetzt beförderte Klasjet in Spezialmission zwei Raubtiere.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Im Juli noch flog Klasjet den damaligen Bundestrainer Jogi Löw zu seinem letzten Spiel. Seither flog die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zu einigen weiteren Spielen mit der litauischen Charterairline. Einen festen Vertrag vom Deutschen Fußballbund DFB mit ihr gab es allerdings nicht - und das rächte sich, nachdem Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Toni Kroos oder Thomas Müller nach einem Spiel ungeplant in Edinburgh landen mussten.

Seither ist die deutsche Elf mit anderen Airlines unterwegs, etwa Austrian Airlines oder Condor. Klasjet zog jedoch einen weiteren prestigeträchtigen Auftrag an Land. Statt Fußballern waren dieses Mal Vierbeiner an Bord. Am 26. Oktober habe man einen Löwen  und einen Leoparden mit einer Boeing 737-500 von Russland nach Tansania geflogen, teilt die Fluggesellschaft mit.

Sitze ausgebaut für die Zwinger

«Der Löwe Simba wurde brutal misshandelt, ihm wurden unter anderem die Beine gebrochen», heißt es in einer Mitteilung. Er sollte zudem getötet werden,  damit seine Organe auf dem Schwarzmarkt verkauft werden können. Das Leopardenweibchen Eva wurde kurz  nach der Geburt von der Mutter verstoßen. Ein russischer Tierarzt habe beide Tiere 2020 gerettet und wieder aufgepäppelt. Dann habe er sie auf die Auswilderung vorbereitet.

Jetzt ist es soweit. Löwe und Leopard wurden von Klasjet nach Tansania geflogen, wo sie bei der Tierschutzorganisation Kilimanjaro Animal Crew leben können. Unterstützt wurde der Transport laut der Fluglinie von der tansanischen Präsidentin Samia Suluhu Hassan und  zwei lokalen Tierschutzorganisationen.

Sitze ausgebaut für die Zwinger

Einfach ist der Transport von Raubtieren nicht. Um die Spezialzwinger an Bord der Boeing 737-500 mit dem Kennzeichen LY-JMS zu bekommen, musste die Fluggesellschaft einen Großteil der Sitzreihen ausbauen. Die Tiere waren den ganzen Flug lang sediert, damit es kein Risiko für die mitreisenden Menschen an Bord gab.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des speziellen Fluges.

Mehr zum Thema

Geheimflug mit 17 Elefanten an Bord

Geheimflug mit 17 Elefanten an Bord

Gefiederte Passagiere: Die Falken brauchen einen eigenen Sitz.

Wenn der Sitznachbar ein Vogel ist

Das Verladen dauert lange.

Welches Menü bekommen Pferde an Bord?

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug über die Piste hinausgeschossen und am Stand zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies