Berge in Aspen: In den Rocky Mountains gibt es jetzt einen Mini-Flug.

American AirlinesWegen Subventionen: Ein Flug über 47 Kilometer

Die USA unterstützen Fluggesellschaften. Diese müssen dafür bestimmte Flüge aufrecht erhalten. Das führt zu einem Mini-Flug von American Airlines in den Rocky Mountains.

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Das Gesetz nennt sich Coronavirus Aid, Relief, and Economic Security Act - oder kurz Cares. Auf seiner Grundlage unterstützt die Regierung der USA Firmen, die unter der Corona-Krise leiden - auch Fluggesellschaften. Doch es gibt Bedingungen. So werden etwa Lohnzahlungen, Dividendenausschüttungen oder Veränderungen von Arbeitsverträgen beschränkt.

Das Cares-Gesetz schreibt auch genau vor, welches Minimalangebot Fluggesellschaften bereitstellen müssen, um Geld vom Staat zu erhalten. So muss eine Strecke, die zuvor mindestens ein Mal pro Tag an mindestens fünf Tagen die Woche bedient wurde, täglich ein Mal an fünf Tagen bedient werden. Wurde eine Strecke weniger als fünf Mal bedient, muss es mindestens einen wöchentlichen Flug geben. Das sind nur zwei der Regeln.

Strikte Bedingungen

Das macht die Fluglinien in den USA erfinderisch. Sie legen mitunter verschiedene Flüge zusammen, um immer noch alle Bedingungen einzuhalten. Airlines seien gezwungen, «alle möglichen Arten von Flugplangymnastik zu machen, um die Idiotie des Verkehrsministeriums zu befriedigen», kommentiert das amerikanische Beratungsunternehmen Boyd International.

So bietet American Airlines neuerdings einen Flug von Dallas-Fort Worth an, der zuerst nach Vail/Eagle Airport führt, dann nach Aspen, dann nach Montrose und danach zurück nach Dallas. Damit kann die Fluggesellschaft alle ihren Verpflichtungen nach dem Cares-Gesetz nachkommen. Die Folge ist aber eine ziemlich absurde Verbindung.

Mit dem Auto etwas mehr als eine Stunde

Die Teilstrecke zwischen Vail und Aspen misst auf der Luftlinie nur 47 Kilometer. Mit dem Auto kann man die Strecke, die um Berge führt, in 1:20 Stunden zurücklegen.

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