Javier Milei und ein Jet von Aerolíneas Argentinas: Argentiniens gewählter Präsident mag keine Staatsunternehmen.

Ultraliberaler Javier MileiWas Argentiniens neuer Präsident mit Aerolíneas Argentinas vorhat

Er setzt radikal auf Privatisierung. Argentiniens neu gewählter Präsident Javier Milei will auch Aerolíneas Argentinas nicht mehr in Staatshand haben. Er hat einen speziellen Plan.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nach der ersten Wahlrunde lag er noch auf Platz zwei. Doch die Stichwahl um das Amt des argentinischen Präsidenten konnte Javier Milei am Sonntag (19. November) klar für sich entscheiden. Der 53-Jährige, der Argentiniens Präsident wird, ist ein Ultraliberaler, der auch rechtspopulistische Positionen vertritt und sich selber als Anarchokapitalist bezeichnet.

Zu seinem Programm gehört die Privatisierung von Staatsunternehmen - unter anderem auch von Aerolíneas Argentinas. Die Fluggesellschaft befindet sich seit 2008 unter staatlicher Kontrolle, nachdem sie zuvor der spanischen Grupo Marsans gehört hatte.

Die Mitarbeitenden sollen Aerolíneas übernehmen

Aufwärts ging es unter staatlicher Führung aber lange Zeit nicht für das Unternehmen. Von 2008 bis heute macht die Fluglinie laut argentinischen Medien fast acht Milliarden Dollar Verlust, der vom Staat gedeckt wurde. Heute hat das Unternehmen fast 12.000 Angestellte.

Milei will Aerolíneas Argentinas aber nicht durch den Verkauf an eine Airline-Gruppe, einen Finanzinvestor oder ein anderes Unternehmen privatisieren, sondern die Fluggesellschaft an die Mitarbeitenden übergeben, wie er im Wahlkampf ankündigte. Dazu möchte der kommende Staatspräsident der Airline ein Jahr lang das Kapital zur Verfügung zu stellen, um den Betrieb zu finanzieren. In dieser Zeit soll sich Aerolíneas restrukturieren.

2023 braucht die Airline keine Hilfen vom Staat

Airline-Chef Pablo Ceriani kritisierte vergangene Woche Mileis Pläne, die auch vorsehen, in Argentinien den US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. Ceriani erklärte, seine Airline schreibe aktuell schwarze Zahlen und werde dieses Jahr keine Zuschüsse vom Staat benötigen. In den ersten zehn Monaten des Jahres stehe man 120 Millionen Dollar im Plus.

«Wir hoffen, 14 Millionen Fluggäste im Jahr 2023 zu transportieren», sagte der Aerolíneas-Chef. Im kommenden Jahr strebe man 15 Millionen an. «Als der Staat Aerolíneas Argentinas übernommen hat, transportierte sie fünf Millionen», sagte Ceriani zum Vergleich. Die Airline fliege immer effizienter und habe eine vielversprechende Zukunft.

Embraer E195-E2 und Airbus A330-900 kommen neu hinzu

Die Flotte von Aerolíneas Argentinas, die 2020 mit der Schwester Austral zusammengelegt wurde, besteht heute aus 84 Flugzeugen: 48 Boeing 737 (-700, -800 und Max 8), zehn Airbus A330-200 und 26 Embraer E190.

In den kommenden zwei Jahren erwartet die Fluglinie 21 weitere Flugzeuge. Ende 2024 soll die Flotte aus 93 Fliegern bestehen. Aerolíneas Argentinas setzt dabei auf weitere Boeing 737 Max, auf Embraer E195-E2 und Airbus A330-900.

Mehr zum Thema

Aerolineas Argentinas bestellt zwölf Embraer E195-E2

Aerolineas Argentinas bestellt zwölf Embraer E195-E2

Boeing 737-800 von Aerolíneas Argentinas: Die Fluglinie baut aus.

Aerolineas Argentinas beschafft sich Airbus A330 Neo

Boeing 737-700 von Aerolíneas Argentinas: Zum 70. Geburtstag trägt das Flugzeug eine Lackierung aus den 1980er-Jahren.

So sieht Aerolíneas Argentinas Retroflieger aus

Zwei Flugzeuge der Flugschule Flying Parrot: Ein Fluglehrer der Flugschule hat am 4. Juli mutmaßlich Selbstmord begangen.

Fluglehrer springt während Flug aus Cessna – Flugschülerin muss alleine landen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil