Die neue Bemalung soll die Dynamik des Fliegens darstellen.

Neue BemalungVergrößerte Rossiya bekommt ein neues Kleid

Die Aeroflot-Tochter Rossiya bekommt einen neuen Auftritt. Er soll den Ausbau der Fluglinie zur großen russischen Regionalairline unterstreichen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Ehre der Premiere bekommt die ehemalige Hauptstadt. Rossiya Airlines taufte ihr erstes Flugzeug in den neuen Farben auf den Namen St. Petersburg. Es ist eine Boeing 747-400, die früher bei der inzwischen pleite gegangenen Transaero im Einsatz war. Die Namenswahl ist kein Zufall.  Die russische Stadt am Ostende des Finnischen Meerbusens ist das wichtigste Drehkreuz von Rossiya (Russland).

Künftig sollen alle Flieger von Rossiya nach russischen Städten bekannt werden. Auffälliger ist aber eine andere Neuheit. Statt dem spartanischen alten Auftritt mit weißem Rumpf, roter Schrift und den russischen Landesfarben unterhalb der Fenster setzt die Aeroflot-Tochter neu ganz auf die Farben Rot und Weiß. Die Flieger der Airline ziert ein auffälliges Muster. Es besteht aus Symbolen, die «an eine Turbinenschaufel erinnern», wie Rossiya erklärt. Es wird von vorne nach hinten immer mehr verdichtet. Der Namens-Schriftzug wird mit einem auffälligen geschwungenen R verziert.

Donavia und Orenair sind Geschichte

Der Neuauftritt ermögliche es, die Dynamik des Fliegens auch am Boden zu zeigen, so die Fluggesellschaft weiter. Er sei Ausdruck eines Neustarts. Am 27. März hob zum erste Mal ein Flug der neuen Rossiya ab. Aeroflot hatte die Fluggesellschaft 2014 übernommen und baute sie in der Folge zu einer mächtigen Regionalairline aus. Mit der Integration der bis Ende März noch formell existierenden Donavia und Orenair ist der Prozess abgeschlossen.

Die vergrößerte Fluggesellschaft bedient von ihren Drehkreuzen in St. Petersburg Pulkowo, Moskau Domodedowo, Orenburg und Rostow am Don 81 Ziele, 54 davon im Inland. 27 Ziele liegen in 15 ausländischen Staaten. So bedient Rossiya etwa Nizza, Paris und Rimini.

Wurzeln zurück bis 1934

Rossiya wurde 1992 vom Staat gegründet. 2006 übernahm sie die seit 1934 operierende Pulkovo Airlines und konnte so ihre historischen Ursprünge bis ins letzte Jahrhundert verlegen und in St. Petersburg zur Nummer eins werden. Für Aeroflot ist Rossiya die Regionalairline für den Westen des Landes. Im Osten setzt die Staatsairline auf Aurora. Daneben besitzt sie noch die Billigairline Pobeda.

Mehr zum Thema

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

A320 von Ural Airlines: Auch bei der Airline kam es kürzlich zu Problemen mit einem Triebwerk.

Russische Fluggesellschaften leiden unter unheimlicher Serie an Triebwerkspannen

Ilyushin-Chefs Daniil Brenerman vor der Il-114-300: Das erste Flugzeug hat jetzt die Kabinenausstattung bekommen.

Erster Blick in die Kabine der Ilyushin 114-300

Cessna Skylane in Russland: Die Regierung will jetzt eigenen Kleinflugzeuge bauen.

Russland will Alternative zu Cessna und Co. entwickeln

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack