Einwanderungsstempel: Reisen in die USA werden teurer.

BudgetentwurfUSA planen massive Erhöhung der Passagiergebühren

Geht es nach dem Weißen Haus, steigt alleine die Sicherheitsgebühr um 50 Prozent. Die Fluggesellschaften der USA warnen und klagen an.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Auf der einen Seite sind die Fluggesellschaften in den USA froh um Donald Trump. Der neue Präsident der USA half, einen Streit mit Qatar Airways über die Expansion in den USA beizulegen. Die Konkurrenz durch die Golfairlines ist American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines schon lange ein Dorn im Auge.

Auf der anderen Seite aber hat Trump die Branche nun auch wieder ziemlich verärgert. In seinem Vorschlag für das Budget der Transportsicherheitsbehörde TSA für das Fiskaljahr 2019 ist eine massive Gebührenerhöhung enthalten. Die Passagiere müssten bei der Umsetzung jährlich rund zwei Milliarden Dollar mehr für ihre Tickets zahlen. Mit dem zusätzlichen Geld sollen gemäß der Regierung die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen finanziert werden.

Mehr Geld für Sicherheit

Die U.S. Transportation Security Administration finanziert sich über Gebühren. Eine ist die so genannte September 11 Security Fee. Sie beträgt aktuell 5.60 Dollar pro Strecke und wird von den Fluglinien beim Verkauf des Tickets kassiert. Der Budgetvorschlag sieht vor, sie 2019 um 1 Dollar oder 17 Prozent auf 6.60 Dollar zu erhöhen.

Das ist nicht alles. Ein Jahr später sollen weitere 1.65 Dollar pro Flugstrecke hinzukommen. Insgesamt beträgt die Erhöhung also 2.65 Dollar oder 50 Prozent. Die Sicherheitsgebühr wird ab 2020 8.25 Dollar betragen.

Erhöhungen bei anderen Gebühren

Die Regierung Trump hat noch mehr vor. Auch die Einwanderungsbehörde U.S. Customs and Border Protection soll die Gebühren für einreisende Passagiere anheben. Die so genannte Immigration Inspection User Fee soll um 2 Dollar pro Einreise auf 9 Dollar steigen, die Customs user fee um 2.75 auf 8.40 Dollar. Dadurch müssten Passagiere nochmals rund 900 Millionen Dollar pro Jahr mehr bezahlen.

«Steuererhöhungen in jeder Form machen Flugreisen für Millionen von Amerikanern teurer», kommentiert Nicholas Calio, Präsident des Branchenverbandes Airlines for America. Zudem klagt er an, dass die Mittel teilweise nicht für den ursprünglichen Zweck verwendet würden. «Milliarden Dollar wurden bereits zu anderen Verwendungen umgeleitet, etwa zur Defizitreduktion oder für andere Regierungseinheiten.»

Mehr zum Thema

Boeing 777 von Qatar Airways: Eine Front wurde jetzt beruhigt.

Qatar Airways raucht Friedenspfeife mit US-Airlines

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

ticker-usa

F-16-Kampfjet fängt Flugzeug nahe Donald Trumps Anwesen ab

ticker-usa

USA führen verpflichtende Ebola-Erklärung für alle Flugreisenden und Crewmitglieder ein

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack