Boeing 777 von Qatar Airways: Eine Front wurde jetzt beruhigt.

Einigung im SubventionsstreitQatar Airways raucht Friedenspfeife mit US-Airlines

Seit Jahren streiten die amerikanischen Fluggesellschaften mit den Konkurrenten vom Persischen Golf. Qatar Airways schließt nun einen Waffenstillstand mit American, Delta und United.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Streithähne gaben sich in den letzten Jahren Saures. Auf der einen Seite standen die amerikanischen Branchengrößen und beklagten sich immer und immer wieder über die forsche Expansion der Golfairlines in den USA. American, Delta und United warfen den Konkurrenten vor, ihnen gedopt durch Subventionen Marktanteile wegzuschnappen. Auf der anderen Seite standen Emirates, Etihad und Qatar Airways. Sie verneinten Subventionen und verwiesen auf besseren Service und jüngere Flotten als Erfolgsfaktoren, die auch bei Passagieren aus den USA gut ankämen.

Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung drohte Qatar Airways gar mit einer Spaltung von Oneworld. Man frage sich, was die Mitgliedschaft im Luftfahrtbündnis noch bringe, wenn die Partnerin American Airlines weiter gegen seine Fluglinie Stimmung mache, sagte Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker und nahm sogar das Wort Austritt in den Mund. Doch inzwischen liegt die Fluggesellschaft nicht nur mit den Rivalen in den USA im Streit, sondern indirekt auch mit Emirates und Etihad. Denn die Vereinigten Arabischen Emirate haben Fliegern aus Katar die Lande- und Überflugsrechte entzogen.

Unter Obama keine Fortschritte

In dieser schwachen Position scheint Qatar Airways kompromissbereit zu sein. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg schreibt, hat sich die Golfairline zu zwei Punkten verpflichtet. Sie wird innerhalb eines Jahres jährlich einen Geschäftsbericht nach einem international anerkannten Standard veröffentlichen. Zudem wird sie innerhalb von zwei Jahren alle Transaktionen mit staatlichen Organisationen offenlegen.

Das ist nicht alles. Qatar Airways soll sich auch bereit erklärt haben, auf die fünfte Freiheit zu verzichten. Die Fluggesellschaft wird also keine Flüge in die USA anbieten, die in einem anderen Land zwischenlanden und dort Passagiere aufnehmen. So fliegt etwa Emirates von Dubai via Mailand nach New York. Die Einigung wird offenbar am Dienstag (30. Januar) von US-Außenminister Rex Tillerson bekannt gegeben. Unter der Regierung von Ex-Präsident Barack Obama konnten sich die amerikanischen Airlines mit ihren Forderungen nicht durchsetzen.

Mehr zum Thema

Emirates und United Airlines: Die arabischen Airlines sind den US-Konkurrenten ein Dorn im Auge.

Krieg der Zahlen und Worte

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

Video

copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack
03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin