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United will größeren Dreamliner

Kaum sind ihre Boeing B787 wieder im Einsatz, schwärmt die amerikanische Fluglinie von der größeren Version. Die B787-10 soll bald gebaut werden.

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Dreamliner von United: Bald eine größere Schwester?

Vier Monate lang durften sie nicht mehr fliegen. Seit vergangener Woche aber sind die Dreamliner von United Airlines wieder im Einsatz. Sechs Stück des Typs B787-8 besitzt die amerikanische Fluglinie bereits. Zwei weitere sollen in den nächsten Monaten hinzukommen, 28 in den Jahren danach. Auch 14 Stück der größeren Version B787-9 orderte United. Der Dreamliner «bietet eine unerreichtes Reisegefühl für unsere Kunden und Mitarbeiter und wir sind begeistert, ihn wieder fliegen zu können», sagte United-Chef Jeff Smisek nach dem ersten Flug seit dem Grounding. Der Flieger wird künftig sowohl im Inland als auch auf den Strecken von Denver nach Tokio sowie von Houston nach London und Lagos sowie von Los Angeles nach Tokio und Schanghai eingesetzt.

Doch bei United schaut man bereits viel weiter. «Die B787-10 ist ein großartiges Flugzeug», sagte Uniteds Flotten-Vizechef Ron Baur gemäß dem Fachmagazin Flight Global. Bei United sei man Fan von solchen simplen Stretchversionen.

Mehr Passagiere, große Reichweite

Noch hat Boeing nicht offiziell angekündigt, die B787-10 auch wirklich zu bauen. Doch mit dem zunehmenden Erfolg des Airbus A350 nimmt der Druck zu, eine größere Version anzubieten. Das Management erklärte deshalb schon mehrmals, dass man diesen Schritt «eher früher als später» gehen werde. Eine Sache, die beim größten Dreamliner sicher nicht fehle, sei die Nachfrage, sagte Boeing-Chef James McNerney im April. Schon im Herbst könnte der Verkauf starten, vermutet man in der Branche.

Die B787-10 soll 5,49 Meter länger sein als die B787-9 und damit insgesamt 68,28 Meter messen. Sie soll bis zu 323 Sitze und eine Reichweite von 13’150 Kilometern aufweisen. Mit einem tiefen Kerosinverbrauch soll sie sowohl den Airbus A330-300 als auch den A350-900 konkurrenzieren.



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