Dreamliner von United: Bald eine größere Schwester?

United will größeren Dreamliner

Kaum sind ihre Boeing B787 wieder im Einsatz, schwärmt die amerikanische Fluglinie von der größeren Version. Die B787-10 soll bald gebaut werden.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Vier Monate lang durften sie nicht mehr fliegen. Seit vergangener Woche aber sind die Dreamliner von United Airlines wieder im Einsatz. Sechs Stück des Typs B787-8 besitzt die amerikanische Fluglinie bereits. Zwei weitere sollen in den nächsten Monaten hinzukommen, 28 in den Jahren danach. Auch 14 Stück der größeren Version B787-9 orderte United. Der Dreamliner «bietet eine unerreichtes Reisegefühl für unsere Kunden und Mitarbeiter und wir sind begeistert, ihn wieder fliegen zu können», sagte United-Chef Jeff Smisek nach dem ersten Flug seit dem Grounding. Der Flieger wird künftig sowohl im Inland als auch auf den Strecken von Denver nach Tokio sowie von Houston nach London und Lagos sowie von Los Angeles nach Tokio und Schanghai eingesetzt.

Doch bei United schaut man bereits viel weiter. «Die B787-10 ist ein großartiges Flugzeug», sagte Uniteds Flotten-Vizechef Ron Baur gemäß dem Fachmagazin Flight Global. Bei United sei man Fan von solchen simplen Stretchversionen.

Mehr Passagiere, große Reichweite

Noch hat Boeing nicht offiziell angekündigt, die B787-10 auch wirklich zu bauen. Doch mit dem zunehmenden Erfolg des Airbus A350 nimmt der Druck zu, eine größere Version anzubieten. Das Management erklärte deshalb schon mehrmals, dass man diesen Schritt «eher früher als später» gehen werde. Eine Sache, die beim größten Dreamliner sicher nicht fehle, sei die Nachfrage, sagte Boeing-Chef James McNerney im April. Schon im Herbst könnte der Verkauf starten, vermutet man in der Branche.

Die B787-10 soll 5,49 Meter länger sein als die B787-9 und damit insgesamt 68,28 Meter messen. Sie soll bis zu 323 Sitze und eine Reichweite von 13'150 Kilometern aufweisen. Mit einem tiefen Kerosinverbrauch soll sie sowohl den Airbus A330-300 als auch den A350-900 konkurrenzieren.

Mehr zum Thema

Boeing-Saab T-7A Red Hawk Advanced Jet Trainer - transatlantische Wertarbeit für besseres Ernstfall-Training

Transatlantischer Trainingsjet mit Ambitionen und Hürden

Boeing-737-Max-Produktion: Die Max 7 und die Max 10 sind noch nicht zertifiziert.

Boeing ist ab 2030 finanziell bereit für neues Flugzeugprogramm

Bunte Flugzeugwelt in Farnborough: An der Messe werden Dutzende Fluggeräte gezeigt.

Das sind die Stars der größten Luftfahrtmesse der Welt

Boeing 777X auf dem Gelände in Everett: Immer mehr fertige Flugzeuge stehen geparkt am Boden.

Boeing verschrottet eine Boeing 777X noch vor dem ersten Abheben

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies