Flugtaxi von Eve im United-Look: Sollen schon ab 2026 unterwegs sein.

Embraer-Tochter EveUnited bestellt 200 weitere elektrische Flugtaxis

Die amerikanische Fluglinie hat bereits Flugtaxis in den USA bestellt. Jetzt legt sie nach und will mindestens 200 Exemplare des elektrischen Senkrechtstarters der Embraer-Tochter Eve kaufen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Sie sind gerade einer der Megatrends in der Luftfahrt: Evtols, Electric vertical take-off and landing vehicles. Alle großen Hersteller investieren derzeit in die Entwicklung dieser Senkrechtstarter mit elektrischem Antrieb. Die kleinen Fluggeräte sollen schon in naher Zukunft Menschen und Waren in großen Metropolen schneller transportieren, weil dort der Straßenverkehr an seine Grenzen gekommen ist. Und das emissionsfrei.

Airbus tüftelt am City Airbus Next Gen. Er soll 2023 erstmals fliegen und danach in München und Paris getestet werden. Embraer hat mit Eve eine spezielle Tochter für den Bereich gegründet und Boeing hat in den jungen Hersteller Wisk investiert. Daneben gibt es unzählige Start-ups, die ebenfalls im Markt für Evtols mitmischen.

100 Evtols von Archer ...

Auch Fluggesellschaften interessieren sich bereits dafür. Sie sehen das Potenzial, dass die elektrischen Senkrechtstarter Fluggäste aus der Provinz oder Stadtzentren schnell und bequem zu den eigenen Drehkreuzen fliegen. So gab United Airlines vor anderthalb Jahren bekannt, mit dem Hersteller Archer Aviation zu kooperieren. Er entwickelt ein Flugtaxi mit vier Plätzen, einer Reichweite von knapp 100 Kilometer und einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 240 Kilometer pro Stunde. Ende 2024 soll es die Zulassung erhalten.

100 Exemplare des Flugtaxis von Archer hat United bereits bestellt. Dafür hat die amerikanische Fluggesellschaft eine Anzahlung von 10 Millionen Dollar geleistet. Doch damit hat sie offenbar noch nicht genug. Am Donnerstag (8. September) gab sie bekannt, 15 Millionen Dollar in die Embraer-Tochter Eve zu investieren.

... und 200 von Eve

Zugleich unterzeichnete United einen Kaufvertrag für 200 Flugtaxis der Brasilianer und sicherte sich Optionen für 200 weitere Exemplare. Die ersten sollen 2026 ausgeliefert werden. Eves Evtol wird in einer ersten Phase vier, später sechs Fluggästen Platz bieten. Die Reichweite gibt der Hersteller mit rund 100 Kilometer an.

Mehr zum Thema

Computerzeichnung eines Flugzeuges von Archer: Bis zu 240 Kilometer pro Stunde.

United möchte 200 Elektroflugzeuge kaufen

<span lang="EN-US">So wird der City Airbus </span>Next Gen aussehen, der ab 2023 fliegen soll.

Airbus plant Flugtaxi so leise wie ein Haarföhn

Der neue Entwurf für das Flugtaxi der Embraer-Tochter Eve: Hat jetzt einen klassischen Flügel und eine Heckflosse.

Embraers Senkrechtstarter hat jetzt einen klassischen Flügel

ticker-embraer

Embraer erhält Dreifach-Zulassung für Praetor 600E

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies