<span lang="EN-US">So wird der City Airbus </span>Next Gen aussehen, der ab 2023 fliegen soll.

City Airbus Next GenAirbus plant Flugtaxi so leise wie ein Haarföhn

Kleine elektrische Flieger sollen in Metropolen dereinst Personen und Waren emissionsfrei befördern. Airbus setzt auf den Trend - mit einem neuen Projekt.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Alle Flugzeugbauer arbeiten daran. Kleine Fluggeräte sollen künftig Menschen und Waren in großen Metropolen schneller transportieren, wo der Straßenverkehr an seine Grenzen gekommen ist. Und das dank elektrischem Betrieb auch noch emissionsfrei.

Auch Airbus forscht seit einigen Jahren an einem solchen Flugtaxi. «Wir haben mit unseren zwei Demonstrationsfliegern viel Erfahrungen gesammelt», sagte Bruno Even, Chef von Airbus Helicopters am Dienstag (21. September) bei einer Airbus-Veranstaltung zum nachhaltigen Flugverkehr. Mit den beiden Projekten Vahana und City Airbus habe man mehr als 100 Flüge über insgesamt 1000 Kilometer absolviert, so der Manager.

Noch große Herausforderungen

Die Erfahrungen mit den beiden Demonstrationsfliegern wurden nun in ein konkreteres Projekt integriert. City Airbus Next Gen heißt das Resultat. Der Elektroflieger mit vier Plätzen soll eine Reichweite von 80 Kilometern aufweisen und bis zu 120 Kilometer pro Stunde schnell fliegen können.

Doch ein Fluggerät zu haben, heißt noch nicht, dass sich diese neue Transportform auch durchsetzen wird. «Wir wissen noch nicht, wie groß die Akzeptanz in der Bevölkerung sein wird», so Even. Wichtig ist dabei der Lärmpegel. Der City Airbus Next Gen werde so leise sein, dass man nicht merke, dass er über einem fliege. Angepeilt werden 65 bis 70 Dezibel - so viel wie ein Haarföhn.

Ab 2023 in der Luft

Es gibt jedoch noch eine weitere Hürde. Man müsse auch die Herausforderungen bei der Flugsicherung lösen, so Airbus-Manager Even. Es braucht eine neue Art Verkehrsleitung, wenn plötzlich viel mehr Fluggeräte in niedrigen Höhen unterwegs sein werden.

Der Erstflug des City Airbus Next Gen ist für 2023 geplant. Der Großraum München sowie die Stadt Paris wurden für später als Testlabors auserkoren. So richtig abheben werde der Markt aber wohl frühestens im kommenden Jahrzehnt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Visualisierungen des City Airbus Next Gen.

Mehr zum Thema

Flugtaxi Skai: Das Startup Alaka'i setzt bei dem Senkrechtstarter auf einen Brennstoffzellen-Antrieb.

Dieses Elektro-Flugtaxi setzt auf Brennstoffzellen

Konzeptstudie eines 19-sitzigen Elektrofliegers: «Sinnvoll CO2-sparend».

Deutsche Forscher halten Elektro-Kurzstrecken für machbar

Skizze des Airflow-Projekts: Reichweite von bis zu 400 Kilometer.

Ein Mini-Frachter, der auf 40 Metern Piste landen kann

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin