Flugzeug von Frontier, Strafbefehl: Rückgang der schlimmen Fälle von Fehlverhalten an Bord.

USAUnd plötzlich gibt es wieder viel weniger Pöbelpassagiere

In den USA zählt man 80 Prozent weniger Fälle von Fehlverhalten an Bord von Flugzeugen. Das hat wohl zwei Gründe.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Immer wieder machen Videos von Passagierinnen und Passagieren die Runde, die an Bord ausrasten. Gefühlt fast schon täglich kommt es zu solchen Vorfällen. Laut der amerikanischen Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA sind die Fälle von sogenannten Unruly Passengers in den USA seit ihrem Höhepunkt im Jahr 2021 jedoch massiv zurückgegangen - um 80 Prozent.

2023 gab es in den Vereinigten Staaten 1117 Fälle widerspenstigen Verhaltens, gegenüber 5.973 im Jahr 2021. 22 Fälle von besonders schlimmem Verhalten seien kürzlich an das FBI weitergeleitet worden, teilt die FAA  mit. Die Verstöße umfassen körperliche Übergriffe, Schreien und Fluchen, das Rauchen von E-Zigaretten, die Verweigerung, sich hinzusetzen und sexuelle Übergriffe.

Hohe Strafen drohen

Die FAA hatte sich im Jahr 2021 mit dem FBI zusammengetan, um die Strafen für das Fehlverhalten zu verschärfen. Unruly Passengers können pro Verstoß Strafen von bis zu 37.000 Dollar drohen. Der aktuelle Rückgang dürfte damit zu tun haben. Zudem spielte sicher auch das Wegfallen der Covid-19-Regeln eine Rolle. or allem die Maskentragpflicht hatte immer wieder zu renitentem Verhalten geführt.

Mehr zum Thema

Boeing 777 von United: Umleitung wegen Pöbel-Passagier.

Menü nicht mehr verfügbar - Business-Class-Passagier zwingt Jet zur Landung

Screenshot aus dem FAA-Clip: Dumb ways to fly.

FAA spottet über Prügel-Passagiere

Rauchen an Bord oder eigenen Schnaps mitbringen: Ist verboten.

Fluggäste trinken, rauchen und pöbeln öfter an Bord

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies