Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro (links) und Gran Canaria (rechts): Auf Touristen angewiesen.

Teneriffa, Palma, Gomera und HierroKanareninseln bekommen eigene Fluggesellschaft

Vier kanarische Inseln gründen eine eigene Fluggesellschaft. So will die lokale Tourismusindustrie unabhängiger von Airlines und Reiseveranstaltern werden.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Covid-19 gab es noch gar nicht, als die Idee aufkam. Nachdem der britische Reiseriese Thomas Cook vergangenen September Insolvenz anmeldete und mit ihm auch seine britische Fluggesellschaft verschwand, war man auf den Kanaren schockiert. Auf einen Schlag fehlten wichtige Flugverbindungen, die Urlauber auf die Inseln brachten.

«Unsere Abhängigkeit von Dritten, die uns diese Touristen bringen, ist total», kommentierte damals der Chef der Asociación Hotelera y Extrahotelera de Tenerife, La Palma, La Gomera y El Hierro Ashotel. Er meint damit nicht nur die Fluggesellschaft, sondern auch die Reiseveranstalter, die zunehmend Probleme haben. Er brachte daher die Idee auf, eine eigene Airline zu gründen.

Zwei bis drei Flugzeuge

Es sei einfach, unter den lokalen Tourismusunternehmern 10 Millionen Euro aufzutreiben, um eine eigene Airline zu gründen, so der Chef der Vereinigung der Hotels auf den spanischen Inseln gegenüber dem Portal Hosteltur. Die Idee ist trotz Corona-Krise nicht gestorben. Sie wurde sogar inzwischen konkret.

Auch wenn das Startdatum und der Name der Fluggesellschaft noch nicht bekannt sind, hat sich die Hotelvereinigung Ashotel schon ein Flugzeug beschafft. Gemäß dem Portal Preferente ist es ein  Airbus A319, der früher Atlantic Airways gehörte und der Leasingfirma Gecas gehört. Als die Idee vergangenen Herbst aufkam, war von einer Flotte mit zwei bis drei Flugzeugen die Rede. Zuerst wollte man Ziele in Spanien bedienen, danach im Rest Europas.

Viele Airlines

Auf den Kanaren gab es immer wieder eigene Fluggesellschaften. Viele aber verschwanden auch wieder. Erfolgreich unterwegs sind seit Längerem Binter und Canarfly.

Mehr zum Thema

Erstmals überhaupt flog am 30. April 1913 ein Flugzeug auf die Kanarischen Inseln. Pilot Léonce Garnier begeisterte mit seiner Blériot XI die Bevölkerung von Gran Canaria mit seinen Künsten.

Hundert Jahre Kanaren-Flüge

BAE 146: Sollen das Rückgrat der Flotte werden.

Airline-Boom auf den Kanaren

Aeropuerto de Tenerife Norte: Von hier aus fliegt Canair.

Billigflieger für die Kanaren

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin