Die Schweizer Lufthansa-Tochter musste am Samstag (10. Dezember) am Flughafen Zürich 16 Flüge stornieren - einen davon nach Washington. Und um diesen Flug gibt es nun Ärger, wie das Boulevardblatt Blick berichtet. Es zitiert aus einem internen Memo der Airline, in dem es heißt, man habe den Flug streichen müssen wegen «extensiver Wartezeit» und der «Unfähigkeit, bestimmte Flüge zu priorisieren». Dabei geht es um die Enteisung der Jets.
Der Airport erklärt auf Anfrage der Zeitung: «Aufgrund der Wetterbedingungen kam es zu einem sehr hohen Enteisungsbedarf am Flughafen. Unter diesen Umständen lassen sich Verzögerungen nicht ausschliessen. Die Priorisierung einzelner Flüge ist dabei von der jeweiligen operativen Gesamtsituation und den verfügbaren Ressourcen bei den für die Enteisung zuständigen Handlingagents abhängig.» Swiss erklärt offiziell: «Die aktuelle Wetterlage verlangt nach einer flexiblen Zusammenarbeit vieler Schnittstellen, um trotzdem einen möglichst stabilen Flugbetrieb zu ermöglichen. Darauf legen wir unseren Fokus.»