Ryanair

Ryanair, größte Billigfluggesellschaft Europas mit Sitz in Dublin

Ryanair ist Europas größte Billigfluggesellschaft und eine der verkehrsreichsten Airlines der Welt. Die irische Fluggesellschaft mit Sitz in Dublin bedient ein riesiges Streckennetz in ganz Europa sowie einzelne Ziele in Nordafrika und im Nahen Osten. Ihre wichtigsten Basen liegen unter anderem in London-Stansted, Dublin, Mailand-Bergamo, Madrid und Charleroi.

Ryanair setzt konsequent auf das Low-Cost-Prinzip: hohe Auslastung, schnelle Flugzeugumläufe und kostenpflichtige Zusatzleistungen. Die Flotte besteht fast ausschließlich aus Flugzeugen der Boeing-737-Familie, zunehmend von der neuen Version 737 Max 8 -200 „Gamechanger“.

Gegründet 1984, hat sich Ryanair von einer kleinen Regionalairline zu einem der größten Anbieter im europäischen Luftverkehr entwickelt – bekannt für günstige Tickets, straffe Abläufe und oft kontroverse Auftritte ihres Managements.

Alle Artikel zum Thema Ryanair:

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USA übernehemen Untersuchung zu Fenster-Zwischenfall auf Ryanair-Flug nach Memmingen

Die Verkehrs­sicherheitsbehörde der USA übernimmt die Untersuchung des schweren Zwischenfalls auf einem Ryanair-Flug von Thessaloniki nach Memmingen, bei dem sich kurz nach dem Start ein Fenster löste. Zunächst war angenommen worden, der Vorfall habe sich über Nordmazedonien ereignet. Nach einer Überprüfung der Flugroute stellte sich jedoch heraus, dass sich das Ereignis im griechischen Luftraum abspielte, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Nach internationalen Vorschriften kann die griechische Untersuchungsbehörde die Ermittlungen delegieren. Davon hat sie nun Gebrauch gemacht und sie an das NTSB übergeben. Griechenland bleibt an der Untersuchung beteiligt.
Redaktion
Boeing 737 Max-8-200 von Ryanair: Passagiere von RK8288 erlebten am 3. Juni eine Odyssee durch Europa.
Ryanair

Dreistunden-Flug wird zu zwölfstündiger Odyssee - mit Aufstand der Reisenden und Polizeieinsatz

Der Flug von London nach Tirana dauert rund drei Stunden. Doch bei Flug RK8288 von Ryanair wurden daraus zwölfeinhalb Stunden - mit zwei Zwischenstopps, betrunkenen Passagieren und einem Polizeieinsatz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Loch in der Triebwerskverkleidung (Bildzitat Aviation Herald): Die Boeing 737 von Ryanair hatte ein Treibwerksproblem.
Flug nach Memmingen

Nach Fensterbruch auf Ryanair-Flug: Behörde bestätigt Triebwerksproblem bei Boeing 737

Nach dem dramatischen Zwischenfall auf einem Ryanair-Flug nach Memmingen verdichten sich die Hinweise auf die Ursache. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde bestätigt ein Problem am rechten Triebwerk und Bilder deuten auf eine Triebwberksexplosion hin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
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Pöbelpassagier muss 4000 Euro Strafe zahlen

yanair hat die Verurteilung eines störenden Passagiers durch ein Gericht in Warschau-Modlin begrüßt. Der Mann hatte am 24. Juli 2024 Flug FR2746 von London-Stansted nach Kaunas gestört und dadurch eine außerplanmäßige Landung in Warschau-Modlin verursacht. Er hat Anweisungen der Crew missachtet und sich beleidigend verhalten. Wegen des Vorfalls mussten mehr als 180 Passagiere und sechs Crewmitglieder die Umleitung in Kauf nehmen. Polizei und Grenzschutz kamen nach der Landung zum Einsatz.
Redaktion
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Ryanair schließt Basis in Thessaloniki und kürzt Angebot in Griechenland 45 Prozent

Die irische Billigairline wird ihre Basis am Flughafen Thessaloniki im Winter 2026 schließen. Sie zieht drei stationierte Flugzeuge ab und reduziert gleichzeitig ihr Angebot in Griechenland deutlich. Nach Angaben von Ryanair führt dies zum Wegfall von 700.000 Sitzplätzen, was einem Rückgang von 45 Prozent gegenüber dem Winter 2025 entspricht. Zudem werden zwölf Strecken gestrichen. Zusätzlich setzt die Fluggesellschaft den Winterbetrieb in Chania und Heraklion aus.
Redaktion
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Französisches Gericht verurteilt Pöbelpassagiere - zehn Monate Haft auf Bewährung und Geldstrafe

Ein Gericht in Toulouse hat zwei Passagiere verurteilt, die im Mai 2025 einen Flug von Ryanair von London-Stansted nach Ibiza gestört hatten. Die beiden waren laut der Airline gegenüber Mitreisenden aggressiv geworden und hatten Anweisungen der Crew missachtet. Der Flug musste daraufhin außerplanmäßig nach Toulouse umgeleitet werden.
Redaktion
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Berlin, Köln und Hahn: Ryanair beklagt lange Wartezeiten wegen EES

Die Billigairline fordert die deutsche Bundesregierung auf, das neue EU-Einreise-/Ausreisesystem EES bis September auszusetzen. Grund sind lange Wartezeiten bei der Passkontrolle an mehreren Flughäfen. Nach Angaben von Ryanair kommt es unter anderem in Berlin, Köln und Hahn zu Verzögerungen von ein bis zwei Stunden. Ursache seien Personalmangel sowie technische Probleme bei der Einführung des Systems.
Redaktion
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Abzug von Ryanair aus Berlin: Pilotengewerkschaft kritisiert Schließung der BER-Basis

Die Vereinigung Cockpit kritisiert die geplante Schließung der Berliner Basis der Billigairline scharf. Rund 100 Pilotinnen und Piloten wären betroffen und sehen sich laut Gewerkschaft mit erheblicher Unsicherheit konfrontiert. Die Gewerkschaft stellt einen Zusammenhang mit einem kürzlichen Arbeitsgerichtsurteil her, das Änderungen bei Dienstplänen bei Ryanair teilweise rückgängig machte. Kurz darauf habe das Unternehmen die Schließung angekündigt. Die Gewerkschaft wertet dies als möglichen Versuch, Druck auf die Belegschaft auszuüben.
Redaktion
Screenshot aus einem Video vom Vorfeld: Der Ryanair-Jet wurde blockiert.

Passagiere von Ryanair laufen auf Vorfeld und blockieren Boeing 737

Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Leitwerk einer Boeing 737 von Ryanair: AM BER bald nicht mehr zu sehen.

Ryanair macht den Abflug in Berlin

Nach elf Jahren schließt die Billigairline ihre Basis am BER. Sieben Flugzeuge werden abgezogen, das Angebot halbiert. Ryanair begründet den Schritt mit steigenden Gebühren und der deutschen Luftverkehrssteuer.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ticker-ryanair

Ryanair schließt Check-in neu 60 Minuten vor Abflug

Die Billigfluggesellschaft ändert ihre Abläufe am Flughafen. Ab dem zehnten November 2026 schließen Check-in und Gepäckaufgabe bereits 60 Minuten vor Abflug – bisher lag die Frist bei 40 Minuten. Die Maßnahme betrifft vor allem Passagiere mit aufgegebenem Gepäck, die rund 20 Prozent der Reisenden bei Ryanair ausmachen. Sie sollen mehr Zeit für Sicherheits- und Passkontrollen erhalten. Fluggäste ohne Aufgabegepäck, etwa 80 Prozent, sind nicht betroffen und können weiterhin online einchecken.
Redaktion
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Ryanair droht mit Rückzug aus Linz - und mit Abbau anderswo in Österreich

Die irische Billigfluggesellschaft erhöht den Druck auf die österreichische Regierung. Konzernchef Michael O’Leary fordert die Abschaffung der Flugverkehrsabgabe von 12 Euro pro Passagier und setzt eine Frist bis zum ersten Mai. Sollte es keine Entlastung geben, droht Ryanair mit Kürzungen bis hin zum Rückzug – etwa Flughafen Linz. Im Winter könnten dann keine Flüge mehr ab dem Airport in Oberösterreich stattfinden.
Redaktion
Eine Boeing 737 Malta Air am Flughafen BER: Das Cockpitpersonal verhandelt über einen neuen Tarifvertrag mit dem Management.

Konflikt zwischen Ryanair und deutschen Pilotinnen und Piloten spitzt sich zu

Die Verhandlungen zwischen Ryanair und der Vereinigung Cockpit kommen nicht voran. Die Gewerkschaft der deutschen Pilotinnen und Piloten wirft dem Management Druck und fehlende Kompromissbereitschaft vor. Ein Gerichtsurteil stärkt nun zumindest teilweise die Position der Beschäftigten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
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Pöbelpassagier zu Haftstrafe verurteilt - Ryanair erfreut

Ein Passagier, der im November 2025 einen Flug der Billigairline von Krakau nach Bristol erheblich störte, ist zu zehn Monaten Haft verurteilt worden. Das britische Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann alkoholisiert war, andere Fluggäste beleidigte und den Anweisungen der Crew von Ryanair nicht folgte. Der Angeklagte bekannte sich schuldig.
Redaktion
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Ryanair will in Osteuropa, Marokko oder Süditalien wachsen

Michael O’Leary zeigt Verständnis für Kritik von Passagieren, etwa bei Gepäckregeln. Beschwerden seien teils berechtigt, räumt er ein, betont aber, dass Anpassungen notwendig seien, um die Effizienz zu steigern. Ziel sei es, Kosten zu senken und diese Vorteile in Form günstigerer Ticketpreise weiterzugeben, so der Chef von Ryanair Group in einem Interview mit dem Sende Midwest Radio.
Redaktion
Boeing 737 von Ryanair: Bleibt ohne Starlink-Antennen.

Streit mit Elon Musk brachte Ryanair Millionensegen

Der öffentliche Schlagabtausch zwischen Ryanair-Chef und Starlink-Chef Elon Musk hat der Airline offenbar genutzt. Laut Michael O’Leary stiegen Website-Besuche und Buchungen deutlich – und sorgten für kostenlose Werbung im Millionenwert.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
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Michael O’Leary kann sich vorstellen, noch mehrere Jahre an der Spitze von Ryanair zu bleiben

Aktuell sei er für etwa fünf weitere Jahre eingeplant, ein Zeithorizont von zehn Jahren sei jedoch «weit entfernt». Aber er kann sich grundsätzlich vorstellen, noch mehrere Jahre an der Spitze von Ryanair Group zu bleiben. Dies sagte Michael O’Leary in einem Interview mit dem Sender Midwest Radio. Gleichzeitig betont er, dass Die Gruppe auch ohne ihn gut aufgestellt sei. Das Management bestehe aus erfahrenen Führungskräften, die intern gewachsen sind und den operativen Betrieb bereits heute maßgeblich steuern.
Redaktion
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Ryanair stockt in Bremen Angebot nach Zadar und Málaga auf

Von der Weser an die Adria: Ab dem 1. Mai geht es mit Ryanair zwei Mal wöchentlich per Direktflug ins kroatische Zadar – montags und freitags. Im Juli und August bringt die irische Billigfluggesellschaft Reisende ab Bremen zusätzlich auch mittwochs, also drei Mal pro Woche, dorthin. Das Streckenangebot gilt bis Oktober und damit länger als üblich.
Unternehmensmeldung
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Deutschland: Ryanair fordert mit Positionspapier Abschaffung der Luftverkehrssteuer, niedrigere Gebühren und flexiblere Nachtflugregeln

Der Luftverkehr in Deutschland erholt sich deutlich langsamer als in anderen europäischen Märkten. Das Passagieraufkommen liegt weiterhin bei nur 89 Prozent des Vorkrisenniveaus, während viele EU-Länder bereits darüber hinausgewachsen sind. Die Billigairline macht dafür vor allem hohe Standortkosten verantwortlich. Dazu zählen Luftverkehrssteuer, Flughafenentgelte, Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren. Diese hätten zu weniger Verbindungen, geringerer Nachfrage und wirtschaftlichen Nachteilen geführt.
Redaktion
Pfändungsmarke in der Boeing 737 von Ryanair: Mittlerweile wohl entfernt.

Gepfändete Boeing 737: Ryanair hat nun doch gezahlt

Anfang der Woche wurde am Flughafen Linz eine Boeing 737-800 von Ryanair gepfändet. Mittlerweile hat die Billigairline den dreistelligen Betrag beglichen, der der Auslöser war.
Timo Nowack
Timo Nowack

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