Superjet 100: Produktion wird hochgefahren.

Sukhoi startet Export des Superjet

Der russische Flugzeugbauer liefert dieses Jahr die ersten Maschinen ins Ausland. Er hat in puncto Marktanteil große Ziele.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

/strong>Zehn Stück des neuen Mittelstreckenfliegers werde man bis Ende des Jahres an Länder außerhalb der ehemaligen Sowjetunion ausliefern. «Sie gehen nach Indonesien, Mexiko und Laos» ergänzte Michail Pogossian am Freitag (24. Februar) gemäß der Nachrichtenagentur Ria Novosti vor den Medien. Er leitet die russische Luftfahrtholding United Aircraft Corporation, zu der auch der Flugzeughersteller Sukhoi gehört. Sie produziert die Flieger vom Typ Superjet, die voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte an die Besitzer übergeben werden. Vier gehen an die mexikanische Inlandairline Interjet, drei an die laotische Lao Central Airlines und drei an die indonesische Fluggesellschaft Sky Aviation. Bislang besitzen erst Aeroflot und die armenische Armavia zusammen sechs Superjets. Sie werden bereits im Linienverkehr eingesetzt.

Die Exporte können sich bald noch beschleunigen. Anfang Februar erhielt Sukhoi für den Superjet 100 das Zertifikat A-176 der europäischen Agentur für Flugsicherheit Easa. Das erlaubt es Fluggesellschaften in Europa, den russischen Flieger zu betreiben. Das Management ist jedenfalls davon überzeugt, mit dem neuen Produkt Erfolg zu haben. «1000 verkaufte Flugzeuge würden es uns erlauben, zwanzig Prozent des Markets zu kontrollieren. Wir werden das in etwa zwanzig Jahren erreichen» sagte Carlo Logli, Vizechef des Projektes Superjet, letzten Dezember. Um das zu erreichen müssten jedes Jahr fünfzig Flieger die Fabrik in Komsomolsk am Amur verlassen.

Prognosen erhöht

Damit hob Sukhoi frühere Prognosen an. Noch im Jahr 2010 ging man von einem Marktanteil von rund 15 Prozent bis im Jahr 2029 aus. Indien und Südostasien sind Sukhois prioritäre Absatzmärkte. Der Superjet 100 kann 98 Passagiere bis zu 4400 Kilometer weit transportieren.

Mehr zum Thema

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Bombardier Global 6000 von Swiss Private Jet: Landete plötzlich in Russland.

Schweizer Bombardier Global 6000 fliegt nach Umweg über Oman mit russischem Kennzeichen

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

russland iraero antonov an 26 02

Fluggäste in Russland sitzen auf einmal in Transporter statt in Passagierflugzeug

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack