Superjet 100: Produktion wird hochgefahren.

Sukhoi startet Export des Superjet

Der russische Flugzeugbauer liefert dieses Jahr die ersten Maschinen ins Ausland. Er hat in puncto Marktanteil große Ziele.

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/strong>Zehn Stück des neuen Mittelstreckenfliegers werde man bis Ende des Jahres an Länder außerhalb der ehemaligen Sowjetunion ausliefern. «Sie gehen nach Indonesien, Mexiko und Laos» ergänzte Michail Pogossian am Freitag (24. Februar) gemäß der Nachrichtenagentur Ria Novosti vor den Medien. Er leitet die russische Luftfahrtholding United Aircraft Corporation, zu der auch der Flugzeughersteller Sukhoi gehört. Sie produziert die Flieger vom Typ Superjet, die voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte an die Besitzer übergeben werden. Vier gehen an die mexikanische Inlandairline Interjet, drei an die laotische Lao Central Airlines und drei an die indonesische Fluggesellschaft Sky Aviation. Bislang besitzen erst Aeroflot und die armenische Armavia zusammen sechs Superjets. Sie werden bereits im Linienverkehr eingesetzt.

Die Exporte können sich bald noch beschleunigen. Anfang Februar erhielt Sukhoi für den Superjet 100 das Zertifikat A-176 der europäischen Agentur für Flugsicherheit Easa. Das erlaubt es Fluggesellschaften in Europa, den russischen Flieger zu betreiben. Das Management ist jedenfalls davon überzeugt, mit dem neuen Produkt Erfolg zu haben. «1000 verkaufte Flugzeuge würden es uns erlauben, zwanzig Prozent des Markets zu kontrollieren. Wir werden das in etwa zwanzig Jahren erreichen» sagte Carlo Logli, Vizechef des Projektes Superjet, letzten Dezember. Um das zu erreichen müssten jedes Jahr fünfzig Flieger die Fabrik in Komsomolsk am Amur verlassen.

Prognosen erhöht

Damit hob Sukhoi frühere Prognosen an. Noch im Jahr 2010 ging man von einem Marktanteil von rund 15 Prozent bis im Jahr 2029 aus. Indien und Südostasien sind Sukhois prioritäre Absatzmärkte. Der Superjet 100 kann 98 Passagiere bis zu 4400 Kilometer weit transportieren.

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