Modell von Air Namibia: Hebt die Fluglinie wieder mit richtigen Flugzeugen ab?

BDS AirwaysSüdafrikaner wollen Air Namibia wiederbeleben

Erst gab es ein Angebot, dann nicht, jetzt doch wieder. Neugründung BDS Airways aus Südafrika will die insolvente Air Nambia übernehmen.

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Vor einem Jahr war es vorbei: In einer Mitteilung erklärte Air Namibia, sie stelle ihren Betrieb am 11. Februar ein. Denn die Airline war pleite. 600 Mitarbeitende standen ohne Job da.

Die Flotte von Air Namibia bestand zuletzt aus zwei Airbus A330, drei Airbus A319 und vier Embraer ERJ 135. Von Windhoek aus wurden Ziele im südlichen Afrika, aber auch in Europa angesteuert. So wurde unter anderem Frankfurt regelmäßig mit einem Airbus A330-200 angeflogen. Dies tat sie aber wenig erfolgreich. Immer wieder musste der Staat die Fluglinie mit Geldspritzen stützen.

Erstes Gebot zurückgezogen

Jetzt sieht es so aus, als könnte die Nationalairline des Staates im südlichen Afrika bald wieder auferstehen. Die südafrikanische Fluggesellschaft BDS Airways hat ein Angebot in Höhe von 1,4 Milliarden Namibia-Dollar (83 Millionen Euro) zum Kauf der Vermögenswerte von Air Namibia unterbreitet. Die Liquidatoren David Bruni und Ian McLaren wollen es annehmen, schreibt die Zeitung The Namibian.

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte BDS Airways ein Angebot für die insolvente nationalen Fluggesellschaft Namibias unterbreitet - allerdings ein deutlich höheres von 3,2 Milliarden Namibia-Dollar. Dieses wurde aber zurückgezogen, die Gründe sind nicht bekannt. Ebenso ist nicht bekannt, was die Pläne der Südafrikaner sind.

Erst in Aufbauphase

BDS ist selbst erst in der Gründungsphase und plant Billigflüge ab Johannesburg. Man wolle so vom Fehlen von günstigen Flügen ab der Stadt profitieren, erklärt sie.

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