Flugzeug von South African Airways: An manchen Orten bald wohl seltener zu sehen.

SparprogrammSouth African Airways reduziert Angebot

Der neue Chef soll von South African Airways hat eine erste Entscheidung getroffen. Die Fluglinie spart zuerst bei den Inlandsverbindungen - und löst damit Besorgnis aus.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Anfang August hat Südafrikas Regierung Vuyani Jarana zum neuen Chef von South African Airways SAA ernannt. Der 46-jährige Turnaround-Spezialist muss die Kosten senken, die Einnahmen erhöhen und das Unternehmen strategisch neu aufstellen. Denn im laufenden Jahr wird erneut mit einem massiven Verlust von rund 853 Millionen Rand gerechnet. Als erste Maßnahme kürzte sich das Management den Lohn ab September um 5 Prozent.

Nun ist ein weiterer Sparschritt bekannt: South African Airways wird ihr Angebot im Inland ausdünnen. Die Änderungen seien Teil eines neuen Fünfjahresplanes, um das Unternehmen so schnell wie möglich wieder finanziell nachhaltig aufzustellen, teilte die Fluggesellschaft mit. Dabei sollen Partner-Airlines dort einspringen, wo South African selbst kürzer tritt. Details will die Fluglinie bald bekannt geben.

Billigflieger Mango soll einspringen

Der Billigflieger Mango aus der South-African-Airways-Gruppe bestätigte gegenüber der Zeitung The Herald bereits, Teil des Plans zu sein. «Wir können bestätigen, dass SAA seine

Kapazität im Ostkap reduziert, sich aber nicht komplett zurückziehen wird», sagte Mango-Manager Phumla Luhabe über die Provinz im Südosten. «Mango hat zugestimmt einzuspringen und einige der Lücken zu füllen, die South African in diesen Märkten hinterlässt.»

Besorgt zeigten sich die Piloten. Der Vorsitzende der South African Airways Pilots’ Association, Jimmy Conroy, sagte der Zeitung, sie seien bisher zum größten Teil im Dunkeln gelassen worden. «Wir wissen, dass sie planen, ihre Flotte zu verkleinern und wir haben gehört, dass einige Routen gestrichen werden könnten», so Conroy. Auf Nachfragen sei den Piloten versichert worden, sie hätten nichts zu befürchten.

Sorge bei Flughafen und Tourismusverband

Der leitende Manager am Flughafen Port Elizabeth, Anthony Groom, äußerte sich im Gespräch mit The Herald ebenfalls besorgt, dass es in Zukunft weniger Verbindungen geben könnte. Der Chef von Nelson Mandela Bay Tourism, Mandlakazi Skefile, sagte: «Mangos Hauptaugenmerk liegt auf Inlandsreisen, aber South African bringt viele internationale Reisende für Geschäfte in die Nelson Mandela Bay.» Noch habe man keine Bestätigung, dass Flüge abgezogen würden, so Skefile. «Aber falls es dazu kommt, ist es definitiv ein großer Grund zur Sorge.»

Mehr zum Thema

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Flieger von SA Express über Kapstadt (Montage): Bald wieder Realität?

SA Express soll von den Toten zurückkehren

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack