Flieger von SA Express über Kapstadt (Montage): Bald wieder Realität?

Investor zeigt InteresseSA Express soll von den Toten zurückkehren

Die einstige südafrikanische Regionalairline wurde vor drei Jahren liquidiert. Nun will ein Investor SA Express zurückbringen. Doch er genießt in Südafrika nicht den besten Ruf.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Sie machte dasselbe wie Airlink. Auch SA Express war in einen Verbund mit South African Airways eingebunden und bediente im Auftrag der südafrikanischen Nationalairline regionale Strecken. Doch während die eine Fluggesellschaft nach dem Grounding der Auftraggeberin SAA sich neu erfand und kräftig expandierte, verschwand die andere.

Anfang 2020 musste sich SA Express nach einem verlorenen Prozess gegen eine Logistikfirma unter Gläubigerschutz begeben. Trotz vieler Interessenbekundungen von Investoren und auch von den Angestellten scheiterte ein Verkauf. Und im September 2022 wurde die südafrikanische Regionalairline endgültig liquidiert.

Vom Staat gegründet worden

Es endete damit eine 28-jährige Geschichte. SA Express war 1994 vom Staat gegründet worden und betrieb im Höhepunkt eine Flotte von 24 Flugzeugen - Bombardier CRJ 200, CRJ 700 und de Havilland Canada Dash 8-400. Zuletzt waren es jedoch nur noch acht Flieger und 650 Mitarbeitende.

Doch jetzt gibt es Bestrebungen, die traditionsreiche Fluggesellschaft neu zu beleben. Man habe «eine strategische Initiative zur Wiederbelebung und Verjüngung» der Fluggesellschaft gestartet, erklärt das Beratungsunternehmen Fly Modern Ark.

Das Ziel sei, «ihr Erbe als führende regionale Fluggesellschaft im südlichen Afrika wiederherzustellen. Man befinde sich «in fortgeschrittenen Gesprächen mit Regulierungsbehörden und Partnern».

Wegen Steuervergehen verurteilt

Doch in Südafrika genießt Fly Mordern Ark nicht den besten Ruf. Gründer und Eigentümer Theunis Crous wurde 2018 wegen Steuervergehen schuldig gesprochen. Auch sonst machte er immer wieder negative Schlagzeilen. Als Investor der beiden staatlichen Fluggesellschaften wurde er deshalb bisher immer abgelehnt.

Wenig konkrete Informationen

Was konkret Fly Mordern Ark mit SA Express vorhat, bleibt vage. Weitere Einzelheiten wie den offiziellen Starttermin und die ersten Strecken würden «zu gegebener Zeit bekannt gegeben» erklärt das Unternehmen nur.

Mehr zum Thema

Flieger von South African Express: Seit Mitte März am Boden.

South African Express wird liquidiert

Flieger von South African Express: Liquidiation wurde im vergangenen April beschlossen.

Ein konkreter Nachfolger für South African Express?

Leitwerk eines Airbus A340 von South African Airways: 2021 will die Fluggesellschaft wieder Gewinn machen.

Umstrittener Investor will South African Airways

Airbus A320 von South African Airways: bisher nur als Ceo-Version in der SAA-Flotte.

Südafrika nimmt neuen Anlauf für Privatisierung von South African Airways

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack