Blackbox: Sie soll künftig live Daten versenden.

Neue MethodeQatar streamt Blackbox-Daten schon jetzt

Offenbar war es kein leeres Versprechen. Qatar Airways hat bereits eine neue Technik eingeführt, die Blackbox-Daten live überträgt.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Erst Anfang des Jahres hatte Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker es angekündigt. Er wolle, dass bald die komplette Flotte seiner Fluggesellschaft mit der Technik ausgestattet ist, die es braucht, um die Daten der Blackbox schon während des Fluges live zu übertragen. Nun hat er dem Luftfahrt-Fachportal Runway Girl Network verraten: Der Plan wurde bereits umgesetzt.

«Alle Daten von allen unseren Flügen werden direkt in unser Operation Control Center übertragen», erklärt der Qatar-Chef. Dort sitzen drei Fachleute, die kontinuierlich alle Flüge im Auge haben. Alle fünf Sekunden senden die Flieger von der Luft Daten zum Boden. Alle 15 Sekunden werden diese überprüft. Gibt es die geringste Abweichung von der Norm, wird der betroffene Flieger sofort kontaktiert.

Anbieter bei Qatar nicht bekannt

Details über die Technik gibt Al Baker nicht – ebenso wenig verrät er, welcher Anbieter die Systeme entwickelt hat. Aber er versichert: Auch wenn es riesige Datenmengen sind, werden alle Daten übertragen. Und: Man habe die Technik teils auch schon vor dem Verlust von Flug MH370 eingeführt.

Noch immer ist das Verschwinden von Malaysia-Airlines-Flug MH370 eines der größten Mysterien der Luftfahrt-Geschichte. Und es hat auch in der Branche einiges bewegt. Schon kurz nach dem Unglück wurden Rufe nach anderen Möglichkeiten laut, wie man Flugschreiber auswertet und einbaut. Denn: Die Blackbox von MH370 ist – wie auch der größte Teil des Rest des Fliegers – verschwunden, was eine Auswertung der Daten unmöglich macht.

Große Datenmengen

Das Problem, wenn man das Streaming zur Standardlösung macht: Die riesigen Datenmengen. «Wir haben schlicht nicht genug Satelliten, um das alles zu bewerkstelligen», so Luftfahrtanalyst John Nance damals. Fluggesellschaften waren aber schon von Anfang an interessiert an der Methode. Qatar Airways hat es aber nun offenbar geschafft, die nötigen Ressourcen zu beschaffen.

Mehr zum Thema

Teddybär am Flughafen Doha: Aktuell eingezäunt.

Flughafen Doha sperrt sein Wahrzeichen

Pferd im Container: Der Transport der Tiere ist aufwendig.

147 edle Pferde reisten mit Qatar Airways nach Europa in die Sicherheit

ticker-qatar-airways

Qatar Airways führt Sonderflüge durch, auch nach Frankfurt und Berlin - aber nicht ab Doha

Lufthansa-Flugzeuge in München: Der Flughafen fühlt sich angegriffen.

Deutschland will bestimmte Reisende aus dem Nahen Osten ausfliegen lassen

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack