Business-Doppelsuite im Airbus A350 von Swiss und eine Flügelspitze: Neues Flugzeug, neues Interieur.

Swiss Senses in naturaSwiss gewährt erstmals Einblick in die Kabine ihres Airbus A350

Kürzlich überführte die Schweizer Nationalairline ihren ersten Airbus A350 nach Zürich – nun gewährt sie erstmals einen Blick ins Innere des neuen Langstreckenjets. Mit ihm will Swiss neue Maßstäbe bei Komfort und Design setzen.

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«Es ist für uns ein sehr besonderer Tag», sagte Jens Fehlinger am Dienstag (14. Oktober) bei einer Presseveranstaltung in Zürich. «Das ist nicht nur ein Stück Metall, das wir heute hier begrüßen, es ist deutlich mehr für uns», so der Swiss-Chef über den ersten Airbus A350 der Schweizer Lufthansa-Group-Tochter. Es sei ein Schritt in eine «neue Ära».

Die HB-IFA trägt als erster A350 von Swiss die imposante Sonderbeklebung namens Swiss Wanderlust. Sie zeigt Symbole der Schweiz. Sie ist eine Art fliegendes Wimmelbild. Sie wird an den Flughäfen sicherlich ein Hingucker sein. Zuerst wird sie ab dem 25. Oktober fürs Training der Crews nach Palma eingesetzt, danach auf weiteren Europastrecken. Ende November fliegt der A350 mit dem Taufnamen Lausanne dann erstmals eine Langstrecke - nach Boston.

Airbus A350 bringt bei Swiss auch ganz neues Interieur

Mit den A350 führt Swiss aber auch ein neues Interieur für Langstrecken ein. «Das ist zum einen eine komplett neue Generation von Sitzen, angefangen von der Economy, Premium Economy über die Business Class bis hin zu einer komplett neu konzipierten First Class», so Fehlinger. Aber man höre da nicht auf. Das Konzept nenne sich bewusst Swiss Senses, weil man alle Sinne während des Reisens ansprechen wolle. Es solle sein wie die Schweiz, so Fehlinger, und für «Zuverlässigkeit, Präzision, Nachhaltigkeit und Innovation» stehen.

Im Kern ist das neue Interieur von Swiss das von Lufthansas Allegris. «Die gemeinsame Entwicklung des Kabinenproduktes sei wirklich ein großer Vorteil für Swiss, denn die Zertifizierungen werden da nur einmal gemacht. Das ist eine der größten Hürden und der größten Herausforderungen, die man derzeit hat», erklärte Kommerzchefin Heike Birlenbach. Der große Unterschied zu Allegris sei «das, was Sie im Flugzeug sehen und was Sie fühlen. Die Materialien, die wir hier genutzt haben, die Farben, die wir genutzt haben, das ist der Unterschied».

«Es geht weit über das Kabinenprodukt hinaus»

Zudem sei Swiss Senses anders als Allegris ein Gesamtkonzept. «Es geht weit über das Kabinenprodukt hinaus und hier beziehen wir eben alle Bereiche mit ein, auch die Kabinencrews, auch das Thema Service an Bord, auch die Elemente, die es noch zusätzlich im Angebot gibt», so Birlenbach. Ein erster Blick in die Kabine zeigt: Swiss Senses kommt in allen Klassen sehr stimmig daher, wirkt gediegen und schaut dabei auch auf kleinste Details. Dass sie damit wirklich alle Sinne ansprechen kann, muss Swiss ab Ende November Tag für Tag beweisen.

In der unten stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos aus der Kabine des Airbus A350 von Swiss - und darunter eine Umfrage, bei der Ihr Urteil gefragt ist.

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