Boeing 737 Max in Shiraz: Bald soll sie heimkommen.

Norwegian-Jet in ShirazGestrandete Boeing 737 Max kann bald heim

Nach mehr als 60 Tagen soll die im Iran gestrandete Boeing 737 Max von Norwegian heimkommen. Grund für die Verspätung sind Sanktionen der USA.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit rund zwei Monaten steht eine Boeing 737 Max von Norwegian Air Shuttle im iranischen Shiraz und kann das Land nicht verlassen. Der Flieger musste auf dem Weg von Dubai nach Oslo wegen Problemen mit einem der Triebwerke außerplanmäßig im Iran landen. Doch auch wenn Passagiere und Crew bereits am nächsten Tag heimreisen konnte – mit dem Flieger war das nicht so einfach.

Der Grund sind die Sanktionen der USA gegen das Land. Es ist eigentlich nicht erlaubt, Ersatzteile in den Iran zu liefern, wenn diese mehr als zehn Prozent Bestandteile aus den Vereinigten Staaten enthalten. Das ist bei den meisten Teilen der Fall. Noch im Dezember machten sich Mechaniker von Norwegian an die Arbeit - konnten den Defekt aber nicht reparieren.

Finanzieller Verlust

Nun tut sich offenbar etwas. Wie ein Sprecher der Airline zur Nachrichtenagentur Reuters sagt, sei man gerade dabei, ein Ersatztriebwerk nach Shiraz zu fliegen, mit dem sich die Boeing 737 Max reparieren lässt. In wenigen Tagen solle es in der iranischen Stadt eintreffen. «Es ist noch zu früh, um zu sagen, wann das Flugzeug abheben wird, aber unser Ziel ist es, den Jet in der nächsten Woche zurück nach Skandinavien zu fliegen», fügt er an.

Das dürfte für Norwegian auch finanziell eine Erleichterung sein. Jeder Tag, den der Jet mit der Registrierung LN-BKE am Boden verbringt, kostet. In der Zeit kann er nicht im Passagierbetrieb eingesetzt werden. Für Norwegian, die ohnehin bereits finanziell zu kämpfen hat, ist das sehr unglücklich.

Erste Landung einer Boeing 737 Max im Iran

Die Airline hatte zuvor erklärt, dass der bürokratische Prozess rund um die Reparatur des Flugzeugs länger als gedacht dauere, weil man sich mit den iranischen Vorschriften nicht auskenne. Norwegian fliegt das Land nicht an. Die Boeing 737 Max ist der erste Flieger des neuen Typs überhaupt, der im Iran gelandet ist.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max von Norwegian: Wie kommt sie wieder aus dem Iran weg?

Boeing 737 Max von Norwegian im Iran gestrandet

Die Boeing 737 Max 8 von Norwegian steht seit dem 14. Dezember in Shiraz.

Norwegian-Techniker beginnen mit Reparatur

Der Airbus A340-300 noch bei Iran Aseman Airlines: Es ist der zweite Airbus a340. der je gebaut wurde.

Zweiter je gebauter Airbus A340 ist Irans neuer Regierungsflieger

ticker-iran

Aserbaidschan schränkt Abfertigung iranischer Fluggesellschaften ein

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack