Michael O'Leary: Er müsste eigentlich Auskunft geben.

Michael O'LearyRyanair-Chef soll vor deutsches Gericht

Ein deutsches Arbeitsgericht zitiert Michael O'Leary zu sich. Der Ryanair-Chef muss persönlich zu den Arbeitsbedingungen seiner Piloten Auskunft geben. Der Ire will aber offenbar nicht.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wesel hat sich hohen Besuch eingeladen - allerdings nicht als freundschaftliche Geste. Das Arbeitsgericht der niederrheinischen Kleinstadt hat für den 1. Juli das persönliche Erscheinen von Ryanair-Chef Michael O'Leary angeordnet. Ein ehemaliger Pilot der irischen Billigairline hat gegen Ryanair und den Personaldienstleister Brookfield Aviation International geklagt, berichtet das Wirtschaftsmagazin Brand Eins (Artikel nicht online).

Bei der Klage soll es um Ansprüche aus dem ehemaligen Arbeitsverhältnis gehen, schreibt das Magazin. Auch um Fragen der Sozialversicherungspflicht gehe es dabei. Der Pilot war als Selbstständiger für Ryanair geflogen. Erst gerade hatte eine Studie der Universität Gent ausführlich durchleuchtet, mit welchen Tricks Ryanair arbeitsrechtliche Verpflichtungen umgeht. Im Zentrum stand dabei auch der Personaldienstleister Brookfield.

Piloten in Scheinselbstständigkeit

Die Lowcost-Airline heuert einen Großteil der Piloten über die Firma an. Sie sitzt in einem tristen Backsteingebäude im Industrieviertel der britischen Stadt Epsom bei London. Brookfields Buchhalter gründen Mini-Firmen, bei denen die Piloten dann Direktoren werden. Als solche gehen sie dann einen Vertrag mit Brookfield ein, gemäß dem ihre Mini-Firma die Pilotendienste anbietet.

Diese Dienste wiederum bietet dann Brookfield Ryanair an. Die Piloten arbeiten meist Vollzeit – unter schlechteren Bedingungen als fest Angestellte und sie sind nur scheinbar selbständig, Zeit für andere Aufgaben haben sie nicht.

Michael O'Leary will nicht kommen

Michael O'Leary will der Vorladung aus Wesel offenbar nicht nachkommen. «Wir können bestätigen, dass unser Chef am 1. Juli nicht in Deutschland sein wird», heißt es von Ryanair. In der Regel würden sich die Personalabteilung und die Rechtsanwälte um «solche Angelegenheiten» kümmern.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Pöbelpassagier muss Ryanair 15.000 Euro Schadenersatz für Flugumleitung zahlen

ticker-ryanair

Ryanair baut Angebot in Turin aus

ticker-ryanair

Ryanair stationiert neunte Boeing 737 in Malta

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

«Offene Nötigung»: Schwere Vorwürfe der Vereinigung Cockpit an Ryanair

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies