Nase des Superjets: Laues Interesse bei Air Serbia.

Gespräche mit Politik Russland versucht wieder, Superjets bei Air Serbia unterzubringen

Seit Jahren will Russland den Superjet 100 der serbischen Nationalairline schmackhaft machen. Air Serbia ist wenig interessiert. Jetzt werden die Gespräche auf politischer Ebene geführt.

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Geklappt hat es bis jetzt nirgends so richtig. Seit Jahren versucht der staatliche russische Luftfahrtkonzern UAC seine Flugzeuge auch außerhalb der Staaten der ehemaligen Sowjetunion zu platzieren. Achtungserfolge gab es zwar. So kauften City Jet und Interjet den Superjet 100 und auch Adria Airways hätte welche bekommen sollen.

Doch die slowenische Nationalairline ging pleite und die irische Wet-Lease-Anbieterin City Jet hat ihre Exemplare des russischen Kurz- und Mittelstreckenfliegers stillgelegt, weil sie aufgrund des schwachen Servicenetzes des Herstellers nach einer Panne jeweils lange am Boden standen. Interjet versucht sie fieberhaft loszuwerden. Zuletzt gab es Gerüchte, laut denen die mexikanische Fluggesellschaft sie an Cubana de Aviación verkaufen könnten. Und so versucht es UAC weiter. Ein Ziel ist seit Längerem Air Serbia.

Auch Irkut MS-21 ein Thema

Schon mehrere Jahre versuchen die UAC-Manager den Superjet 100 der serbischen Nationalairline schmackhaft zu machen. Vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie hieß es, es gehe um acht Exemplare für Air Serbia. Die Krise hat die Gespräche seither unterbrochen, jetzt wurden sie aber wieder aufgenommen, wie serbische Medien berichten.

Nachdem Air Serbia wenig Interesse zeigte, finden die Verhandlungen inzwischen auf politischer Ebene statt. Im Oktober sollen sich Delegationen Russlands und Serbiens an einem Wirtschaftsgipfel in Belgrad erneut über Flugzeuglieferungen unterhalten.  Neben dem Superjet 100 bringt UAC bei Air Serbia auch den neuen Kurz- und Mittelstreckenflieger Irkut MS-21 ins Spiel, der 2022 an den Erstkunden Rossiya Airlines ausgeliefert werden soll.

Zuerst Zuhause überzeugen

Zuletzt hatte Russlands Flugzeugbauindustrie eher versucht, ihre neuen Flugzeuge bei heimischen Fluggesellschaften zu verankern. Sie sollen dort überzeugen und so neue Kunden im Ausland gewinnen.

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