Nase des Superjets: Laues Interesse bei Air Serbia.

Gespräche mit Politik Russland versucht wieder, Superjets bei Air Serbia unterzubringen

Seit Jahren will Russland den Superjet 100 der serbischen Nationalairline schmackhaft machen. Air Serbia ist wenig interessiert. Jetzt werden die Gespräche auf politischer Ebene geführt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Geklappt hat es bis jetzt nirgends so richtig. Seit Jahren versucht der staatliche russische Luftfahrtkonzern UAC seine Flugzeuge auch außerhalb der Staaten der ehemaligen Sowjetunion zu platzieren. Achtungserfolge gab es zwar. So kauften City Jet und Interjet den Superjet 100 und auch Adria Airways hätte welche bekommen sollen.

Doch die slowenische Nationalairline ging pleite und die irische Wet-Lease-Anbieterin City Jet hat ihre Exemplare des russischen Kurz- und Mittelstreckenfliegers stillgelegt, weil sie aufgrund des schwachen Servicenetzes des Herstellers nach einer Panne jeweils lange am Boden standen. Interjet versucht sie fieberhaft loszuwerden. Zuletzt gab es Gerüchte, laut denen die mexikanische Fluggesellschaft sie an Cubana de Aviación verkaufen könnten. Und so versucht es UAC weiter. Ein Ziel ist seit Längerem Air Serbia.

Auch Irkut MS-21 ein Thema

Schon mehrere Jahre versuchen die UAC-Manager den Superjet 100 der serbischen Nationalairline schmackhaft zu machen. Vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie hieß es, es gehe um acht Exemplare für Air Serbia. Die Krise hat die Gespräche seither unterbrochen, jetzt wurden sie aber wieder aufgenommen, wie serbische Medien berichten.

Nachdem Air Serbia wenig Interesse zeigte, finden die Verhandlungen inzwischen auf politischer Ebene statt. Im Oktober sollen sich Delegationen Russlands und Serbiens an einem Wirtschaftsgipfel in Belgrad erneut über Flugzeuglieferungen unterhalten.  Neben dem Superjet 100 bringt UAC bei Air Serbia auch den neuen Kurz- und Mittelstreckenflieger Irkut MS-21 ins Spiel, der 2022 an den Erstkunden Rossiya Airlines ausgeliefert werden soll.

Zuerst Zuhause überzeugen

Zuletzt hatte Russlands Flugzeugbauindustrie eher versucht, ihre neuen Flugzeuge bei heimischen Fluggesellschaften zu verankern. Sie sollen dort überzeugen und so neue Kunden im Ausland gewinnen.

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A330-200 (YU-ARB) trägt eine Nikola-Tesla-Lackierung.

Air Serbia plant Flüge in den Fernen Osten

Superjet-Produktion: Neue Kunden wären sehr willkommen.

Russland will Superjet bei Air Serbia unterbringen

MS-21-300-Testflieger: Einer mit russischem Triebwerk (links), einer mit amerikanischem.

Russland plant MS-21- und Superjet-Frachter

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

Video

Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack