Nase des Superjets: Laues Interesse bei Air Serbia.

Gespräche mit Politik Russland versucht wieder, Superjets bei Air Serbia unterzubringen

Seit Jahren will Russland den Superjet 100 der serbischen Nationalairline schmackhaft machen. Air Serbia ist wenig interessiert. Jetzt werden die Gespräche auf politischer Ebene geführt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Geklappt hat es bis jetzt nirgends so richtig. Seit Jahren versucht der staatliche russische Luftfahrtkonzern UAC seine Flugzeuge auch außerhalb der Staaten der ehemaligen Sowjetunion zu platzieren. Achtungserfolge gab es zwar. So kauften City Jet und Interjet den Superjet 100 und auch Adria Airways hätte welche bekommen sollen.

Doch die slowenische Nationalairline ging pleite und die irische Wet-Lease-Anbieterin City Jet hat ihre Exemplare des russischen Kurz- und Mittelstreckenfliegers stillgelegt, weil sie aufgrund des schwachen Servicenetzes des Herstellers nach einer Panne jeweils lange am Boden standen. Interjet versucht sie fieberhaft loszuwerden. Zuletzt gab es Gerüchte, laut denen die mexikanische Fluggesellschaft sie an Cubana de Aviación verkaufen könnten. Und so versucht es UAC weiter. Ein Ziel ist seit Längerem Air Serbia.

Auch Irkut MS-21 ein Thema

Schon mehrere Jahre versuchen die UAC-Manager den Superjet 100 der serbischen Nationalairline schmackhaft zu machen. Vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie hieß es, es gehe um acht Exemplare für Air Serbia. Die Krise hat die Gespräche seither unterbrochen, jetzt wurden sie aber wieder aufgenommen, wie serbische Medien berichten.

Nachdem Air Serbia wenig Interesse zeigte, finden die Verhandlungen inzwischen auf politischer Ebene statt. Im Oktober sollen sich Delegationen Russlands und Serbiens an einem Wirtschaftsgipfel in Belgrad erneut über Flugzeuglieferungen unterhalten.  Neben dem Superjet 100 bringt UAC bei Air Serbia auch den neuen Kurz- und Mittelstreckenflieger Irkut MS-21 ins Spiel, der 2022 an den Erstkunden Rossiya Airlines ausgeliefert werden soll.

Zuerst Zuhause überzeugen

Zuletzt hatte Russlands Flugzeugbauindustrie eher versucht, ihre neuen Flugzeuge bei heimischen Fluggesellschaften zu verankern. Sie sollen dort überzeugen und so neue Kunden im Ausland gewinnen.

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A330-200 (YU-ARB) trägt eine Nikola-Tesla-Lackierung.

Air Serbia plant Flüge in den Fernen Osten

Superjet-Produktion: Neue Kunden wären sehr willkommen.

Russland will Superjet bei Air Serbia unterbringen

MS-21-300-Testflieger: Einer mit russischem Triebwerk (links), einer mit amerikanischem.

Russland plant MS-21- und Superjet-Frachter

ticker-russland

Russland erhöht Finanzierung für Leasing heimischer Flugzeuge deutlich

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies