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Moskovia und Bylina

Zwei Groundings in Russland

In Russlands Luftfahrt herrscht Krisenstimmung. Mit Moskovia und Bylina verloren gleich zwei Fluggesellschaften ihre Betriebsgenehmigung.

Alan Lebeda/Wikimedia/CC

Superjet von Moskovia: Nicht mehr in Betrieb.

Seit Freitag (29. August) ist es vorbei. Moskovia Airlines darf nicht mehr abheben. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiatsia hat der Moskauer Fluggesellschaft die Betriebsgenehmigung entzogen. Dass es nicht gut läuft, war schon länger klar. Bereits im Februar hatte Moskovia mit Sitz am Flughafen Domodedowo Konkurs angemeldet. Ende Juni hatte man die Ticketverkäufe gestoppt. Eigentlich hatte Moskovia aber gehofft, Ende des Jahres den Betrieb wieder aufzunehmen.

Doch dazu kommt es nicht. Wie Geschäftsführer Michail Alexeew in der vergangenen Woche mitteilte, fehlen der Fluggesellschaft die finanziellen Mittel, um den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten. Die Behörden reagierten prompt auf die Aussage. In der Flotte von Moskovia Airlines befanden sich zwei Superjets 100 von Sukhoi , sowie zwei Boeing 737 und zwei Frachtmaschinen vom Typ Antonow An-12. Moskovia Airlines war 2006 als Nachfolgerin von Gromov Air entstanden, die wiederum 1995 gegründet worden war.

Auch Bylina am Ende

Moskovia ist nicht alleine. Rosawiatsia hat ebenso der Charterairline Bylina ab September die Lizenz entzogen. Auch bei der Fluggesellschaft mit Sitz am Moskauer Flughafen Wnukowo waren die Gründe, dass es am Geld fehlte, um den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten.

Im Luftfahrtsektor Russlands ist man trotz der prekären Situation vieler Airlines weiter optimistisch. So plant Moskau, schon Ende des Jahrzehnts einen weiteren internationalen Flughafen zu eröffnen, um dem Passagieraufkommen zu begegnen.



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