Superjet von Moskovia: Nicht mehr in Betrieb.

Moskovia und BylinaZwei Groundings in Russland

In Russlands Luftfahrt herrscht Krisenstimmung. Mit Moskovia und Bylina verloren gleich zwei Fluggesellschaften ihre Betriebsgenehmigung.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit Freitag (29. August) ist es vorbei. Moskovia Airlines darf nicht mehr abheben. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiatsia hat der Moskauer Fluggesellschaft die Betriebsgenehmigung entzogen. Dass es nicht gut läuft, war schon länger klar. Bereits im Februar hatte Moskovia mit Sitz am Flughafen Domodedowo Konkurs angemeldet. Ende Juni hatte man die Ticketverkäufe gestoppt. Eigentlich hatte Moskovia aber gehofft, Ende des Jahres den Betrieb wieder aufzunehmen.

Doch dazu kommt es nicht. Wie Geschäftsführer Michail Alexeew in der vergangenen Woche mitteilte, fehlen der Fluggesellschaft die finanziellen Mittel, um den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten. Die Behörden reagierten prompt auf die Aussage. In der Flotte von Moskovia Airlines befanden sich zwei Superjets 100 von Sukhoi , sowie zwei Boeing 737 und zwei Frachtmaschinen vom Typ Antonow An-12. Moskovia Airlines war 2006 als Nachfolgerin von Gromov Air entstanden, die wiederum 1995 gegründet worden war.

Auch Bylina am Ende

Moskovia ist nicht alleine. Rosawiatsia hat ebenso der Charterairline Bylina ab September die Lizenz entzogen. Auch bei der Fluggesellschaft mit Sitz am Moskauer Flughafen Wnukowo waren die Gründe, dass es am Geld fehlte, um den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten.

Im Luftfahrtsektor Russlands ist man trotz der prekären Situation vieler Airlines weiter optimistisch. So plant Moskau, schon Ende des Jahrzehnts einen weiteren internationalen Flughafen zu eröffnen, um dem Passagieraufkommen zu begegnen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin