Die MS-21 soll in drei Versionen entstehen: Einer mit 150, einer mit 180 und später einer mit 200 Sitzen.

Das bietet Russlands neue MS-21

Der russische Hersteller Irkut startete den Bau der ersten zwei Prototypen des neuen Kurz- und Mittelstreckenjets. Ein Blick auf die MS-21.

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Den neuen Jet lässt sich Russland etwas kosten. 164 Milliarden Rubel oder umgerechnet drei Milliarden Euro gibt der Staat zusammen mit privaten Investoren aus, um das neue Kurz- und Mittelstreckenflugzeug zu entwickeln und zur Serienreife zu bringen. Das erklärte ein Vertreter des Handelsministeriums in Moskau kürzlich. Russland will mit der neuen MS-21 ältere Maschinen wie die Tu-154 oder die Tu-204 ablösen und auch den Airbus A320 oder die Boeing B737 konkurrenzieren.

Nun begann Hersteller Irkut als Teil des Luftfahrtkonzerns United Aircraft Corporation mit dem Bau der ersten beiden Prototypen. Zum Zeitplan macht das Unternehmen immer wieder andere Angaben. Einmal hieß es, die MS-21 würden ab 2016 ausgeliefert, dann wurde von 2017 gesprochen und auch schon mal von 2020. Bei Irkut ist man so oder so guter Dinge. «Wir haben bislang von russischen und ausländischen Fluggesellschaften 175 Bestellungen erhalten», erklärte Konzernchef Oleg Demtschenko gemäß der Nachrichtenagentur Ria Novosti an der Singapore Air Show.

Erfahren Sie zum Baustart in der oben stehenden Bildergalerie mehr zum neuen russischen Flugzeug MS-21.

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