Air Transat fliegt im Sommer zwei mal wöchentlich nach Basel - aber nur im Sommer.

Wunsch des Premierministers Québec wünscht regionalen Käufer für Air Transat

Air Canada will deutlich weniger für Air Transat zahlen. Der Premier der Provinz Québec hofft aber noch auf eine regionale Lösung. Aus gutem Grund.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ursprünglich war der Konkurrent Air Canada 720 Millionen kanadische Dollar wert. Doch im Zuge der Corona-Krise einigten sich die Fluggesellschaft und der Reisekonzern Transat A. T.  auf einen reduzierten Kaufpreis von nur noch 190 Millionen Dollar. Ob die Aktionäre des Reisekonzerns dem neuen Deal zustimmen, ist noch ungewiss.

Zwei Drittel der Anteilseigner müssen die Übernahme von Transat A.T. mit ihrer Tochter Air Transat bei der außerordentlichen Hauptversammlung Anfang Dezember absegnen. Auch wenn sie viel weniger für ihre Papiere erhalten als ursprünglich vorgesehen - viel Auswahl haben sie nicht. Denn für viele Branchenbeobachter ist unklar, ob die Transat-Gruppe angesichts der aktuellen Krise lange selbstständig überleben können.

Einem Investor helfen

Das weiß auch François Legault. Der Premierminister der kanadischen Provinz Québec versucht trotzdem, noch eine andere Lösung zu finden. Ihm schwebt dabei eine Quebecer Lösung vor.

«Es ist undenkbar, dass die Regierung allein eine Fluggesellschaft betreibt, das ist sicher», erklärte er kürzlich bei einer Pressekonferenz. Aber man könne sich vorstellen, einen Investor aus der Provinz zu unterstützen, so der Regierungschef. Das Interesse von Premier Legault kommt nicht von ungefähr. Vor seiner politischen Karriere war er Mitgründer von Air Transat und bis 1997 auch Vorstandsvorsitzender.

Vorzeigeunternehmen in Québec

Zudem gilt Transat als eines der Vorzeigeunternehmen der Provinz, in der die Abgrenzung vom Rest Kanadas ein ständiges Thema ist. Die Auswahl ist freilich nicht groß. Potenzielle Käufer aus Québec, die vergangenes Jahr noch Interesse zeigten, winken inzwischen ab oder schweigen. Zu unsicher ist die aktuelle Lage.

Air Transat ist nach Air Canada, Jazz Aviation und Westjet Airlines die viertgrößte Fluggesellschaft Kanadas, Sie ist spezialisiert auf Urlaubsflüge. Die Flotte besteht aus 36 Flugzeugen: sieben Airbus A321, sechs A321 LR, 16 A330-200, vier A330-300 sowie drei Boeing 737-800. Mit den Airbus A321 LR fliegt Air Transat unter anderem auch nach Europa.

Mehr zum Thema

Air Transat beschafft sich insgesamt 15 Airbus A321 LR.

Air Transat greift mit dem Airbus A321 LR an

Flieger von Air Canada: Die Fluglinie will mit einer Übernahme wachsen.

Air Canada will sich Air Transat schnappen

Air Transat Airbus A310: The replacement by Airbus A321 LR has been fixed for a long time. Due to the corona virus, the Canadian holiday airline brought forward the retirement of its A310. The last flight took place at the end of March.

Air Transat sagt dem Airbus A310 «adieu»

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin