Airbus A350 von Qatar Airways: Die Fluggesellschaft muss Umwege fliegen.

Wegen BlockadeQatar Airways fordert fünf Milliarden Schadenersatz

Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate sollen für Schäden aufkommen, die durch ihre Blockade entstanden sind. Darauf klagt Qatar Airways.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Gut auf sich zu sprechen waren die Länder zwar schon länger nicht. Dennoch kam die Entscheidung am 5. Juni 2017 völlig überraschend. Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate brachen damals ihre diplomatischen Beziehungen mit Katar ab.  Der Kleinstaat unterstütze terroristische und sektiererische Gruppen, darunter die Muslimbrüder, al-Qaida, Hamas oder Daesh, so die Begründung.

Zugleich sperrten die vier Länder ihren Luftraum für katarische Flugzeuge. Djibouti, Jordanien, die Komoren, die Malediven, Mauretanien, Senegal schlossen sich der Blockade von Katar an. Das hatte für Nationalairline Qatar Airways drastische Folgen. Nicht nur kann sie wichtige Destinationen in den boykottierenden Ländern nicht mehr anfliegen, sie muss seither auch Umwege fliegen.

Uno gab Katar recht

Gegen das Vorgehen klagte Katar bei der Icao und bekam recht. Die vier zentralen Blockade-Staaten aber wollten das nicht auf sich sitzen lassen und stellten die Zuständigkeit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation in Abrede. Doch der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen lehnte die Berufung am 14. Juli ab und gab damit Katar recht.

Das nimmt Qatar Airways offenbar zum Anlass, auf Schadenersatz zu klagen. Insgesamt fünf Milliarden Dollar fordert die Fluggesellschaft von Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Länder verstießen nicht nur gegen internationale Konventionen zur Zivilluftfahrt, sondern auch gegen «mehrere verbindliche Abkommen, die sie unterzeichnet haben», schreibt sie in einer Mitteilung.

Drei Jahre ohne Ergebnisse

Unter anderem verletzen die Blockade-Staaten den Vertrag über Investitionen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit oder den Vertrag über Investitionen der Arabischen Liga. Deshalb habe man bei den Schiedsstellen sogenannte Einleitungsanzeigen eingereicht. «Nachdem mehr als dreijährige Bemühungen um eine einvernehmliche Lösung der Krise zu keinem Ergebnis geführt haben, haben wir den Beschluss gefasst» zu klagen, so Akbar AL Baker, Chef von Qatar Airways.

Mehr zum Thema

...ebenso wie Qatar-Airways-Flug 1 aus Doha.

Höchstes Uno-Gericht gibt Katar recht

Airbus A350 von Qatar Airways: Bald wieder mehr unterwegs.

Qatar baut in Deutschland, Österreich und Schweiz aus

ticker-news

Golfstaaten schaffen gemeinsame Luftfahrtbehörde

Die Fabrik von Emirates Bustanica liegt gleich beim Al Maktoum International Airport.

Die computergesteuerte Salat- und Kräuter-Oase von Emirates

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies