Straßenszene in Katar: Das Land wird isoliert.

Luftraum gesperrtAirlines stoppen Flüge nach Katar

Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihren Luftraum für Qatar Airways gesperrt und Flüge nach Katar verboten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Die Krise schwelte seit einiger Zeit. Nun ist sie in aller Schärfe ausgebrochen. Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und  die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Montag (5. Juni) ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen.  Jemen und die Malediven schlossen sich an. Hintergrund ist der Vorwurf der Länder, das Emirat im Osten der Arabischen Halbinsel destabilisiere die Region.

Die Anschuldigungen an die katarische Regierung sind schwerwiegend. Sie unterstütze diverse terroristische und sektiererische Gruppen, darunter die Muslimbrüder, al-Qaida, Hamas oder Daesh, so Saudi-Arabien in einer Stellungnahme. Vom diplomatischen Streit ist auch die Luftfahrt betroffen. Die fünf Länder haben angekündigt, alle Verkehrsverbindungen nach Katar zu kappen.

Viele betroffene Routen

Als erste Fluglinie hat Etihad Airways reagiert und einen Flugstopp angekündigt. Die Airline aus Abu Dhabi flog bisher vier Mal pro Tag nach Doha. Auch Emirates und Flydubai fliegen ab Dienstag (6. Juni) nicht mehr von Dubai nach Katar. Die anderen Fluggesellschaften werden folgen, die zusammen Dutzende Flüge pro Tag nach Katar im Angebot haben. Aus den fünf Ländern fliegen auch Air Cairo (ab Alexandria, Asyut, Sohag), Egypt Air (ab Kairo), Air Arabia (ab Ras al Khaimah und Sharjah), Air Arabia Egypt (ab Alexandria), Gulf Air (ab Bahrain) und Saudia (Jeddah und Riyadh) nach Doha.

Am härtesten trifft das Embargo aber Qatar Airways. Die staatliche Fluglinie Katars fliegt in Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zahlreiche Ziele regelmäßig an. So verbindet sie etwa Doha 14 Mal pro Tag mit Dubai.

Umwege erforderlich

Das ist nur eines der Probleme von Qatar Airways. Die fünf Länder haben auch ihren Luftraum für Katar gesperrt. Das bedeutet für die Fluggesellschaft Umwege. Bisher kommen Flüge aus den USA und Südeuropa oftmals über Saudi-Arabien in Doha an, solche aus Asien über die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Sperrung bedeutet für Qatar Airways daher Umwege und damit Verspätungen und ein höherer Kerosinverbrauch.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates bringt Premium Economy im Airbus A380 nach Paris

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Emirates-Jet in Berlin: Bisher fast ausschließlich bei der Messe ILA in der Hauptstadt zu Gast.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Verkehrsrechten für die Emirate

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg