Donald Trump: Marketingtipps für Boeing.

Marketingtipps vom PräsidentenDonald Trump rät Boeing, die 737 Max umzutaufen

Donald Trump hat über die Boeing 737 Max nachgedacht. Laut und bei Twitter. Er hält ein paar Ratschläge für Boeing bereit.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Noch immer dürfen Boeing 737 Max nicht fliegen. Denn weiterhin ist nicht klar, was genau zum Absturz einer Maschine des Typs von Ethiopian Airlines Anfang März geführt hat. Für den Flugzeugbauer bedeutet das Grounding zum einen finanziellen Schaden. Zum anderen leidet aber auch der Ruf des Kurz- und Mittelstreckenfliegers 737 Max. Einen Rat erhält Boeing nun unerwartet - und ungefragt - von Präsident Donald Trump. Natürlich via Twitter.

«Was weiß ich schon über Marken», so der Präsident in einem Tweet, nur um anzufügen, dass er aber ja immerhin Präsident geworden sei. «Wenn ich Boeing wäre», so Trump, würde er die 737 Max erst einmal reparieren - ein nachvollziehbarer Rat. Dann, so der Präsident der USA, würde er den Flieger um ein paar weitere «tolle Features» ergänzen. Das Wichtigste sei aber den Flieger umzubenennen. Kein Produkt, so Trump, habe so gelitten wie dieses. Seinen Ratschlag schließt er mit der wohl rhetorisch gemeinten Frage ab: «Aber noch einmal, was weiß schon ich?». Bei Twitter eine klassische Steilvorlage für gewitzte Antworten.

Kritik in den Antworten

«Großartige Idee, sie könnten es in Trump Air umbenennen...oh Moment. Das gab es ja schon einmal», antwortet etwa ein Nutzer und erinnert an Trumps Versuch, eine eigene Airline zu betreiben, der in der Überschuldung endete. Andere erinnern daran, dass der Präsident eine Steak-Marke, Kasinos und eine Universität mit seinem Namen in die Misere führte. Kritik erntet Trump aber auch dafür, dass er mit keinem Wort die Todesopfer des Absturzes erwähnt.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Präsident als Luftfahrtexperte versucht. Flugzeuge seien ganz einfach zu komplex geworden, um sie fliegen zu können, twitterte er kurz nach dem Crash der Boeing 737 Max von Ethiopian. Das sei eine Gefahr. Er wolle nicht von Einstein geflogen werden, sondern von fähigen Piloten.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max: Ethiopian ist sich unsicher , ob sie das Modell noch will.

Ethiopian Airlines: Boeing 737 Max mit Stigma behaftet

Donald Trump: Der Milliardär will für die Republikaner Präsident werden.

Als Airline-Chef versagte Donald Trump

Anstellwinkelsensor eines Jets: Steht im Zentrum des Ermittlungen.

Gab es noch ein Problem bei der Boeing 737 Max?

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin