Neue Kontrollen in München: Der Flughafenchef spricht von einem «vielversprechenden Testverlauf».

Neue Kontrollen in MünchenPassagiere müssen Laptops nicht mehr auspacken

«Laptops, Tablets, Flüssigkeiten bitte auspacken» - diese Aufforderung nervt Passagiere bei der Handgepäckkontrolle. Der Flughafen München will dies Reisenden künftig ersparen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Sicherheitskontrolle gehört zu den Dingen, die Passagiere regelmäßig als lästig einstufen. Das will der Flughafen München ändern. Er testet seit Anfang Februar zusammen mit dem Luftamt Südbayern, Lufthansa und der niederländischen Scarabee Aviation ein neues System im Terminal 2. Bei zwei Kontrollspuren müssen Passagiere Laptops und erlaubte Flüssigkeiten nicht mehr aus dem Handgepäck nehmen.

«Nach dem vielversprechenden Testverlauf bin ich zuversichtlich, dass diese beschleunigte und für Passagiere sehr viel bequemere Form der Kontrolle künftig zum Standard an unserem Flughafen wird», sagte Flughafenchef Michael Kerkloh am Mittwoch (20. März) bei einem ersten Résumé. Die Testphase läuft noch bis zum Jahresende. Die Prüfgeräte funktionieren mit Computertomografie-Technik. Vier Reisende können gleichzeitig ihr Gepäck in größere Wannen als bisher auf die Kontrollspur legen. Wer mehr Zeit braucht, hält damit nicht mehr allen anderen auf. Zudem ermöglichen neue Körperscanner eine automatische Sprengstofferkennung.

Modernisierung auch in Frankfurt

Auch der Flughafen Frankfurt modernisiert seine Kontrollen. Die Bundespolizei testet dort seit November 2018 neue Kontrollspuren, welche die Möglichkeit bieten, langsamere Passagiere zu überholen. Laut einem aktuellen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will die Bundespolizei für rund 10 Millionen Euro bis zum Sommer sieben weitere der Spuren einrichten. Der Betreiber Fraport würde die Kontrollen dabei am liebsten selber betreiben und der Bundespolizei nur noch die Fachaufsicht überlassen.

Mehr zum Thema

Kontrollen am Flughafen Frankfurt: Weniger warten ab dem Sommer?

Kontrollen in Frankfurt sollen schneller gehen

Neuer Scanner prüft Passagiere im Gehen

Neuer Scanner prüft Passagiere im Gehen

Sensoren beim Test im Flughafen Luxemburg: Bewegungsmuster werden analysiert.

Jede Bewegung im Flughafen wird ausgewertet

Die Allegris-Kabine der Boeing 787 von Lufhansa

Lufthansa muss Großteil der Business Class in neuen Boeing 787 noch länger sperren

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies