Montage des Dreamliners: Künftig soll anders vorgegangen werden.

Behörde will Anpassungen bei B787

Mögliche Überhitzung der Lithium-Ionen-Batterien des Dreamliners bereitet der US-Behörde NTSB weiter Sorgen. Und sie weist auf ein weiteres Problem hin.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich war es ruhig geworden um Boeings Dreamliner und seine Batterien. Doch die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde National Transportation Safety Board NTSB arbeitete im Hintergrund weiter. Und nun gab sie fünf weitere Sicherheitsempfehlungen an die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA heraus. Sie drehen sich um die Batterien der Boeing 787. «Dem NTSB ist die Umsetzung dieser Vorschläge enorm wichtig, weil sie Unfälle verhindern und Leben retten sollen», erklären die Vorstände Christopher Hart, Robert Sumwalt, Mark Rosekind und Earl Weener in einem zwölfseitigen Brief an die FAA.

Außerdem habe man herausgefunden, dass es neben der Überhitzung noch ein weiteres Problem beim Dreamliner gibt. «Unbeabsichtigte elektrische Austäusche finden zwischen Zellen, Hüllen und Elektronik des Fliegers statt», so das NTSB. Bisherige Batterie-Tests hätten diese möglichen Kurzschluss-Gefahren nicht genügend untersucht.

Fünf konkrete Vorschläge zu Dreamliner-Batterien

Daher bat das NTSB die FAA um fünf Dinge:

  1. Entwicklung eines Tests des thermischen Durchgehens um die Sicherheit bei einem Kursschluss zu demonstrieren
  2. Einschluss dieses Test in den Zertifizierungsprozess künftiger Anpassungen beim Design
  3. Neubeurteilung des Kurzschluss-Risikos bei Lithium-Ionen-Batterien, die bereits im Einsatz sind
  4. Aufstellen eines Vorgehens für Testmethoden bei thermischem Durchgehen
  5. Früher Zugzug eines Panels von Experten im Zertifizierungsprozess beim Einbau neuer Technologien im Flugzeug

Die FAA erklärte, man werde die Vorschläge genau prüfen. Doch sie blieb auch zurückhaltend. Bereits jetzt befinde man sich in engem Kontakt mit ausländischen Behörden und zahlreichen Experten. Man habe sämtliche mögliche Gefahren berücksichtigt. Auch bei Boeing heißt es, die Tests, die man an den Fliegern durchführe, seien international anerkannt und stimmten mit NTSB-Anweisungen überein. Sobald die FAA neue Richtlinien herausgebe, werde man sich an diese halten. Mehr als 140 Dreamliner sind momentan weltweit im Dienst. Die meisten besitzt ANA All Nippon Airways mit 27.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Sturm lässt Teil einer Wand des Boeing-Werks in Wichita einstürzen

ticker-boeing-1

Streikrisiko sinkt: Boeing erzielt vorläufige Einigung mit 17.000 Ingenieurs- und Technik-Fachkräften

ticker-boeing-1

Boeing liefert im August 51 Flugzeuge aus

ticker-boeing-1

Boeing führt neues Pilotentrainingssystem in Thailand ein

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg