Niki-Besatzung: Wer hat künftig das Sagen?

Exklusive VerhandlungenNiki soll an IAG gehen

Der Gläubigerausschuss hat sich für einen bevorzugten Käufer für Niki entschieden. Dabei handelt es sich offenbar um die British-Airways-Mutter IAG.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Erneute Enttäuschung für Niki Lauda, erneute Enttäuschung für Condor-Mutter Thomas Cook. Der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther erachtet offenbar das Angebot von British-Airways-Mutter IAG für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki als das attraktivste. Deshalb wird nun gemäß diversen Berichten mit ihr exklusiv weiterverhandelt.

Lauda bestätigte die Absage. «Ich bin nicht mehr im Rennen», sagte der ehemalige Formel-1-Star und Luftfahrtunternehmer der österreichischen Zeitung Die Presse. Er habe alleine für Niki geboten, sagte er weiter. Thomas Cook habe den Rest übernehmen wollen.

Wenig Zeit für Abschluss

Flöther selbst will diese Information nicht bestätigen. Er teilte lediglich mit, dass sich der Gläubigerausschuss bei einer Sitzung am Donnerstag (28. Dezember) für eine Offerte entschieden habe. Mit diesem Bieter werde nun über einen definitiven Kaufvertrag verhandelt.

Dabei drängt die Zeit. Am 3. Januar verfällt das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate AOC) von Niki. Dann muss die österreichische Fluglinie auch die begehrten Start- und Landerechte abgeben. IAG kann mit Niki an begehrte Slots in Spanien und Mallorca kommen, die ihre Billigairline Vueling nutzen könnte. Zudem kann sie sich im deutschsprachigen Raum weiter verstärken.

Lufthansa stieg aus

Eigentlich war zuerst Lufthansa als Käufer von Niki auserkoren worden. Doch die EU hegte kartellrechtliche Bedenken. Daraufhin zogen sich die Deutschen zurück. Die Folge war, dass auch kein Geld mehr von Lufthansa an Niki floss. Die österreichische Fluglinie musste Insolvenz anmelden.

Auch jetzt musste ein potenzieller Käufer eine Finanzgarantie abgeben. Mit diesem Geld sollen die Löhne der rund 900 Niki-Mitarbeiter bezahlt werden.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack