Cockpit einer 737 Max: Bald mehr Redundanzen.

Längeres Grounding möglichNeue Probleme bei der Boeing 737 Max entdeckt

Bei der Boeing 737 Max wurde ein Problem mit einem Mikroprozessor entdeckt. Die US-Luftfahrtbehörde bestätigt, Boeing müsse das erst lösen, bevor das Grounding aufgehoben werden könne.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Noch immer bleiben die Boeing 737 Max weltweit am Boden. Die Luftfahrtbehörden erteilen dem Flugzeug erst dann wieder die Flugerlaubnis, wenn ganz klar ist, dass ein Absturz wie der von Lion Air oder von Ethiopian Airlines nicht noch einmal passieren kann. Boeing-Chef Dennis Muilenburg nannte kürzlich Ende 2019 als mögliches Datum für die Aufhebung des Groundings. Doch das könnte sich nun weiter verzögern.

Wie der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf zwei verschiedene Quellen berichtet, wurde ein neues Problem bei der 737 Max entdeckt. Zwar hat Boeing bereits eine Software-Anpassung vorgenommen, mit der verhindert werden soll, dass das so genannte Maneuvering Characteristics Augmentation System MCAS die Nase des Flugzeuges fälschlicherweise nach unten drückt. Doch offenbar haben Simulatortests inzwischen ergeben, dass ein weiterer Fehler die Nase des Fliegers nach unten drücken kann.

Software-Anpassung oder Austausch von Teilen?

Laut CNN haben von der Regierung eingesetzte Testpiloten herausgefunden, dass eine Fehlfunktion eines Mikroprozessors ebenfalls zu einem Sturzflug führen kann. Ob das bei den beiden Abstürzen eine Rolle gespielt hat, ist jedoch nicht klar. So oder so sei es bei Auftreten dieser Fehlfunktion für Piloten schwierig sein, «innerhalb von Sekunden» den Flieger wieder in die richtige Position zu bringen, wie es im Bericht heißt. Und das sei ein untragbares Risiko.

Boeing arbeite nun daran, auch dieses Problem zu lösen. Es ist offenbar noch unklar, ob eine schlichte Software-Anpassung hilft oder ob der Mikroprozessor physisch ausgetauscht werden muss. «Die Sicherheit unserer Flugzeuge hat oberste Priorität», so Boeing zu CNN. Man arbeite eng mit der Federal Aviation Administration FAA zusammen, die Neuzulassung der Boeing 737 Max so schnell wie möglich zu erreichen.

«Potenzielles Risiko ausgemacht»

Die FAA meldete sich ebenfalls zu Wort. Man arbeite nicht nach einem vorgegebenen Zeitplan, sondern folge einem umfassenden Prozess, so die Behörde am Mittwoch (26. Juni) bei Twitter. Man prüfe die Softwareanpassungen von Boeing weiterhin und arbeite an zusätzlichen Ausbildungsvorschriften. Sie bestätigte auch ein neues Problem. Man habe ein «potenzielles Risiko ausgemacht, das Boeing beseitigen» müsse.

Mehr zum Thema

Airbus A320 in Flyadeal livery.

Hat Boeing nächste 737-Max-Order an Airbus verloren?

Boeing 737 Max von Lion Air: Ungeschulte Piloten hatten schlechte Karten.

40 Sekunden, um die Katastrophe zu verhindern

Es ist die Überraschung der Messe. IAG unterzeichnet eine Absichtserklärung zum Kauf von 200 Boeing 737 Max für Level, Vueling und British Airways. Die Bestellung teilt sich auf auf 737-8 und 737-10.

Wie IAG seine 737-Max-Order erklärt

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack