Russischer Jet in der Luft: Die Kampfflugzeuge könnten für Passagiermaschinen gefährlich werden, warnt die NATO.

RusslandKampfjets gefährden Passagierflieger

Russische Kampfjets sind eine Gefahr für Passagierflugzeuge, ist US-Nato-Botschafter Douglas Lute überzeugt. Es habe schon mehrere Zwischenfälle gegeben.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Stimmung zwischen Russland und dem Westen ist derzeit aufgeheizt: Beide Seiten führen öffentlichkeitswirksam Militärmanöver in Grenzregionen durch. Seit dem letzten Jahr lasse Russland vermehrt Kampfjets an den Grenzen zu NATO-Ländern fliegen – und das sei höchst gefährlich für die zivile Luftfahrt, erklärte der US-Botschafter bei der NATO, Douglas Lute, laut Reuters. Denn die Jet hätten ihre Kommunikationsinstrumente ausgeschaltet und würden keinen Flugplan veröffentlichen.

Demnach haben NATO-Flugzeuge In diesem Jahr mehr als 400 russische Maschinen abgefangen – das ist doppelt so häufig wie noch 2013. Es habe dabei «mehrere Vorfälle» gegeben, bei denen die russischen Jets weder Flugpläne veröffentlicht hatten noch mit den zivilen Luftverkehrsbehörden kommuniziert hätten, so Lute. Zudem hätten sie ihre Transponder ausgeschaltet, die Informationen über die Flugzeuge senden. Dies mache die Jets quasi unsichtbar für die Fluglotsen.

«Verantwortungsloses» Vorgehen von Russland

«Das russische Vorgehen ist verantwortungslos, ist ein Risiko für die zivile Luftfahrt und zeigt, wie schamlos Russland internationale Normen verletzt», erklärte Lute auf einer Pressekonferenz. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte Russland auf, künftig Flüge «verantwortungsvoller» durchzuführen. Auch Großbritannien zeigte sich besorgt.

Die Sorge kommt offenbar nicht von ungefähr: Bereits im März sollen sich ein russisches Erkundungsflugzeug und eine Passagiermaschine aus Kopenhagen gefährlich nahe gekommen sein – der Jet hatte alle Positionierungsgeräte ausgeschaltet.

Jets über dem Atlantik, Schwarzen Meer und Baltikum

Im Oktober hatte die NATO bekanntgegeben, dass sie russische Bomber über dem Atlantik und dem Schwarzen Meer sowie Kampfjets über dem Baltikum ausgemacht hätten. Offenbar ist Russland auch auf See deutlich aktiver als noch vor einem Jahr: Eine Geschwader Militärschiffe ist im Ärmelkanal gesichtet worden.

Mehr zum Thema

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

A320 von Ural Airlines: Auch bei der Airline kam es kürzlich zu Problemen mit einem Triebwerk.

Russische Fluggesellschaften leiden unter unheimlicher Serie an Triebwerkspannen

Ilyushin-Chefs Daniil Brenerman vor der Il-114-300: Das erste Flugzeug hat jetzt die Kabinenausstattung bekommen.

Erster Blick in die Kabine der Ilyushin 114-300

Cessna Skylane in Russland: Die Regierung will jetzt eigenen Kleinflugzeuge bauen.

Russland will Alternative zu Cessna und Co. entwickeln

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack