Russischer Jet in der Luft: Die Kampfflugzeuge könnten für Passagiermaschinen gefährlich werden, warnt die NATO.

RusslandKampfjets gefährden Passagierflieger

Russische Kampfjets sind eine Gefahr für Passagierflugzeuge, ist US-Nato-Botschafter Douglas Lute überzeugt. Es habe schon mehrere Zwischenfälle gegeben.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Stimmung zwischen Russland und dem Westen ist derzeit aufgeheizt: Beide Seiten führen öffentlichkeitswirksam Militärmanöver in Grenzregionen durch. Seit dem letzten Jahr lasse Russland vermehrt Kampfjets an den Grenzen zu NATO-Ländern fliegen – und das sei höchst gefährlich für die zivile Luftfahrt, erklärte der US-Botschafter bei der NATO, Douglas Lute, laut Reuters. Denn die Jet hätten ihre Kommunikationsinstrumente ausgeschaltet und würden keinen Flugplan veröffentlichen.

Demnach haben NATO-Flugzeuge In diesem Jahr mehr als 400 russische Maschinen abgefangen – das ist doppelt so häufig wie noch 2013. Es habe dabei «mehrere Vorfälle» gegeben, bei denen die russischen Jets weder Flugpläne veröffentlicht hatten noch mit den zivilen Luftverkehrsbehörden kommuniziert hätten, so Lute. Zudem hätten sie ihre Transponder ausgeschaltet, die Informationen über die Flugzeuge senden. Dies mache die Jets quasi unsichtbar für die Fluglotsen.

«Verantwortungsloses» Vorgehen von Russland

«Das russische Vorgehen ist verantwortungslos, ist ein Risiko für die zivile Luftfahrt und zeigt, wie schamlos Russland internationale Normen verletzt», erklärte Lute auf einer Pressekonferenz. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte Russland auf, künftig Flüge «verantwortungsvoller» durchzuführen. Auch Großbritannien zeigte sich besorgt.

Die Sorge kommt offenbar nicht von ungefähr: Bereits im März sollen sich ein russisches Erkundungsflugzeug und eine Passagiermaschine aus Kopenhagen gefährlich nahe gekommen sein – der Jet hatte alle Positionierungsgeräte ausgeschaltet.

Jets über dem Atlantik, Schwarzen Meer und Baltikum

Im Oktober hatte die NATO bekanntgegeben, dass sie russische Bomber über dem Atlantik und dem Schwarzen Meer sowie Kampfjets über dem Baltikum ausgemacht hätten. Offenbar ist Russland auch auf See deutlich aktiver als noch vor einem Jahr: Eine Geschwader Militärschiffe ist im Ärmelkanal gesichtet worden.

Mehr zum Thema

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

russland iraero antonov an 26 02

Fluggäste in Russland sitzen auf einmal in Transporter statt in Passagierflugzeug

Tu-204: Immer mehr alte Flieger kehren in die Flotten russischer Airlines zurück.

Boeing 747, Antonov An-148, Ilyushin Il-96, Tupolev Tu-204: Russland holt immer mehr alte Jets zurück in die Flotten

Il-76 von Aviacon Ziatrans: In den Iran geflogen.

Ilyushin Il-76 pendeln auffällig oft zwischen Russland und Teheran

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies