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MH370: Trümmer und Signal?

Ein chinesisches Schiff hat ein mögliches Blackbox-Signal von Flug MH370 empfangen und ein Flugzeug mögliche Trümmer der B777 von Malaysia Airlines entdeckt.

Darren Koch/Wikimedia/CC

Ilyuschin Il-76 der chinesischen Volksarmee: Mögliche Trümmer erspäht.

Es klingt schon wieder wie ein Durchbruch. Doch ob es dieses Mal zu einer Bestätigung kommt, ist noch nicht klar. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, hat ein chinesisches Suchflugzeug mögliche Trümmerteile von Flug MH370 im südlichen Indischen Ozean gesichtet. Es könne gut sein, dass sie zur vermissten Boeing 777 von Malaysia Airlines gehören, nach deren Wrack seit Wochen gesucht wird.

An Bord der Iljuschin Il-76 der chinesischen Luftwaffe war auch ein australischer Pilot, der die Sichtung an die Kommandozentrale weiterleitete. 20 Minuten lang hat die Crew Fotos von den Suchobjekten geschossen. Nun muss man die Objekte einsammeln und untersuchen. Doch die Konditionen sind alles andere als gut. Die Wellen sind bis zu zwei Meter hoch, die Wolkenschicht hängt 200 Meter tief über dem Meer. Der Indische Ozean ist an diesem Ort besonders feindselig, berichten Experten.

Mögliches Blackbox-Signal empfangen

Schon am Morgen hatte ein chinesisches Schiff ein Signal empfangen, welches möglicherweise von der Blackbox von Flug MH370 stammen könnte. Die Frequenz des Signals war 37.5 kHz – die Standard-Frequenz bei den meisten Flugschreibern. Man hat diese Frequenz gewählt, damit das Signal klar von anderen zu unterscheiden sei.

Doch die Batterie der Blackbox hält nur noch wenige Tage. Dreißig Tage ist der Schnitt. Wenn das Signal nicht mehr ausgesendet wird, mit dem die Rettungskräfte nach der Blackbox suchen, dann wird es schwieriger, sie zu lokalisieren. Das Suchgebiet ist inzwischen 217’000 Quadratkilometer groß.



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