Airbus A320 in Marabu-Lackierung: Absolvierte hat am 24. März einen Testflug.

Neuer Interims-ChefMarabu-Chef Paul Schwaiger tritt ab - Condor-Manager übernimmt

Operationelle Probleme prägen bisher den Flugbetrieb von Condors kleiner Schwester. Jetzt tritt Marabu-Geschäftsführer Paul Schwaiger ab. Sein Nachfolger kommt von Condor.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Keine 100 Tage fliegt die neue Condor-Schwester Marabu mit Passagieren. Und es ging ziemlich turbulent zu seither. Operationelle Probleme halten seit dem Start an. Jetzt steht ein Wechsel an der Spitze der Airline an: Geschäftsführer Paul Schwaiger legt sein Amt, das er im Dezember 2022 angetreten hatte, vorzeitig nieder, wie die Airline mitteilt.

Interimistisch übernimmt Axel Schefe die Leitung der Ferienairline. Er kommt von der großen Schwester Condor, wo er zuletzt als «Director Fleet Management & Strategic Maintenance Procurement» tätigt war. In dieser Rolle verantwortete er unter anderem den Aufbau und die Zusammensetzung der Flotte von Condor - und damit auch die Flottenerneuerung.

Marabu: Kein Zusammenhang mit Vorwürfen

«Seine Erfahrungen werden Marabu im weiteren Verlauf zugutekommen, wenn es darum geht, den Flugbetrieb und die Flotte weiter zu stärken», schreibt Marabu. Schefe übernehme ab sofort, Schwaiger bleibe für eine Übergangszeit beratend an Bord.

Der Rücktritt von Schwaiger erfolge «aus persönlichen Gründen», heißt es. Marabu betont zudem, dass der Führungswechsel nicht im Zusammenhang mit den Vorwürfen stehe die kürzlich ein Pilot der Airline gegenüber der Bild-Zeitung erhoben hatte. Dieser hatte Sicherheitsprobleme bemängelt.

Auch Wechsel bei Marabu-Partnerin Nordica

«In der Luftfahrt ist es üblich, dass jegliche Abweichung von Standardabläufen untersucht wird», so die Fluggesellschaft zu den Vorwürfen. «Deshalb wurden bereits unabhängige Untersuchungen durch Fachleute in die Wege geleitet, die nach den Richtlinien des Iata Operational Safety Audit-Programms (IOSA) der International Air Transport Association zertifiziert sind». Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stünden noch aus.

Erst am Dienstag (1. August) war bekannt geworden, dass auch bei Marabus wichtiger Partnerin Nordica ein Führungswechsel erfolgt. Die estnische Wet-Lease-Spezialistin hat finanzielle Probleme und steht jetzt vor einer Sanierung.

Mehr zum Thema

Bombardier CRJ 900 in der Lackierung von Nordica: Verluste zu hoch.

Marabu-Partner Nordica in Schieflage

Ein Airbus A321 von Condor: Das Flugzeug mit der Kennung D-ATCF flog für Marabu von München nach Palma.

Jetzt muss Condor bei Marabu einspringen

Marabu-Flieger in Nürnberg: Ziemlich viel geht schief.

Pilot von Marabu: «Wir wären nicht überrascht, wenn etwas passiert»

ticker-deutschland

So entwickelt sich der Luftverkehr in Deutschland in den nächsten sechs Monaten

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack