Airbus A320 in Marabu-Lackierung: Absolvierte hat am 24. März einen Testflug.

Neuer Interims-ChefMarabu-Chef Paul Schwaiger tritt ab - Condor-Manager übernimmt

Operationelle Probleme prägen bisher den Flugbetrieb von Condors kleiner Schwester. Jetzt tritt Marabu-Geschäftsführer Paul Schwaiger ab. Sein Nachfolger kommt von Condor.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Keine 100 Tage fliegt die neue Condor-Schwester Marabu mit Passagieren. Und es ging ziemlich turbulent zu seither. Operationelle Probleme halten seit dem Start an. Jetzt steht ein Wechsel an der Spitze der Airline an: Geschäftsführer Paul Schwaiger legt sein Amt, das er im Dezember 2022 angetreten hatte, vorzeitig nieder, wie die Airline mitteilt.

Interimistisch übernimmt Axel Schefe die Leitung der Ferienairline. Er kommt von der großen Schwester Condor, wo er zuletzt als «Director Fleet Management & Strategic Maintenance Procurement» tätigt war. In dieser Rolle verantwortete er unter anderem den Aufbau und die Zusammensetzung der Flotte von Condor - und damit auch die Flottenerneuerung.

Marabu: Kein Zusammenhang mit Vorwürfen

«Seine Erfahrungen werden Marabu im weiteren Verlauf zugutekommen, wenn es darum geht, den Flugbetrieb und die Flotte weiter zu stärken», schreibt Marabu. Schefe übernehme ab sofort, Schwaiger bleibe für eine Übergangszeit beratend an Bord.

Der Rücktritt von Schwaiger erfolge «aus persönlichen Gründen», heißt es. Marabu betont zudem, dass der Führungswechsel nicht im Zusammenhang mit den Vorwürfen stehe die kürzlich ein Pilot der Airline gegenüber der Bild-Zeitung erhoben hatte. Dieser hatte Sicherheitsprobleme bemängelt.

Auch Wechsel bei Marabu-Partnerin Nordica

«In der Luftfahrt ist es üblich, dass jegliche Abweichung von Standardabläufen untersucht wird», so die Fluggesellschaft zu den Vorwürfen. «Deshalb wurden bereits unabhängige Untersuchungen durch Fachleute in die Wege geleitet, die nach den Richtlinien des Iata Operational Safety Audit-Programms (IOSA) der International Air Transport Association zertifiziert sind». Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stünden noch aus.

Erst am Dienstag (1. August) war bekannt geworden, dass auch bei Marabus wichtiger Partnerin Nordica ein Führungswechsel erfolgt. Die estnische Wet-Lease-Spezialistin hat finanzielle Probleme und steht jetzt vor einer Sanierung.

Mehr zum Thema

Bombardier CRJ 900 in der Lackierung von Nordica: Verluste zu hoch.

Marabu-Partner Nordica in Schieflage

Ein Airbus A321 von Condor: Das Flugzeug mit der Kennung D-ATCF flog für Marabu von München nach Palma.

Jetzt muss Condor bei Marabu einspringen

Marabu-Flieger in Nürnberg: Ziemlich viel geht schief.

Pilot von Marabu: «Wir wären nicht überrascht, wenn etwas passiert»

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil