A350 von Malaysia Airlines: Die Großraumflotte dominiert weiter Airbus.

Boeing 787-9Malaysia Airlines lässt Dreamliner-Deal platzen

Malaysias nationale Fluglinie ergänzt ihre Airbus-Großraumflotte mit Dreamlinern von Boeing - danach sah es 2017 aus. Doch nun macht Malaysia Airlines einen Rückzieher.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bei Großraumflugzeugen setzt Malaysia Airlines bisher ganz auf Airbus: A330, A350 und A380 gehören zur Flotte der nationalen Fluglinie Malaysias. Im September 2017 schien sich das zu ändern. Beim USA-Besuch des damaligen Premierministers Najib Razak gab die Airline eine Absichtserklärung über den Kauf von acht Boeing 787-9 Dreamliner ab.

Doch nun hat Malaysia Airlines diese Absichtserklärung auslaufen lassen, ohne sie in eine feste Order umzuwandeln, wie Airline-Chef Izham Ismail im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin The Edge sagte. Die Fluglinie ist seit dem Verschwinden von Flug MH370 und dem Abschuss von Flug MH17 im Jahr 2014 angeschlagen und hofft laut Izham, 2020 wieder Gewinne zu schreiben. So sei man noch in einem «vorsichtigen Modus» und werde nicht unnötig in neue Flugzeuge investieren, erklärte der 57-jährige Ex-Pilot.

Gespräche mit mehreren Herstellern

«Aber wir sind uns bewusst, dass unsere Flieger irgendwann altern und ersetzt werden müssen», so Izham weiter. Daher habe man bei Flugzeugherstellern Informationen zu Großraumflugzeugen der nächsten Generation angefragt, ohne sich auf eine Zahl von Fliegern festzulegen. «Wir werten die Informationen aller Hersteller nun aus.»

Eine Entscheidung werde frühestens zum Ende des vierten Quartals fallen, sagte der Airline-Chef. Man wolle nichts überstürzen, «da unsere Airbus-A330-Großraumflieger immer noch jung sind und wir gerade erst sechs A330-200 erhalten haben».

Entscheidung über 737 Max 10 steht aus

Boeing wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters nicht zu dem geplatzten Dreamliner-Deal äußern. Ein andere Entscheidung zwischen der Airline und dem Flugzeugbauer ist derweil noch offen: Malaysia Airlines hat die Möglichkeit, 10 von 25 georderten Boeing 737 Max 8 in die größeren Max 10 umzuwandeln.

Eine Entscheidung, ob man die Max 10 wirklich brauche, sei aber noch nicht gefallen, so Izham, da Malaysia Airlines noch ihr Netzwerk überarbeite. In jedem Fall werde man ab 2020 zuerst fünf bis zehn Max 8 in Empfang nehmen, erklärte der Chef der Fluglinie. Die 737 Max sollen 737-800 ersetzen, von denen die Airline 48 Exemplare in der Flotte hat.

Mehr zum Thema

Hochgeklappte Flügelspitze der Boeing 777X: Die 777-9 ist die erste Variante.

Fürchten Airlines Terrible Teens bei der Boeing 777-9?

Boeing 787: Auch dieses Modell dürfte in der Order aus China enthalten sein.

Boeing ist zurück im Spiel mit China - aber kleiner und geheimnisvoller als erwartet

ticker-boeing-1

Jetzt spricht Donald Trump von bis zu 750 Jets, die China bei Boeing bestellen will

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Video

air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack