Mitarbeitende von Aeroground fertigen ein Lufthansa-Flugzeug ab: Künftig will der Konzern einen eigenen Bodendienstleister betreiben.

Kauf von SwissportLufthansa übernimmt Abfertigung am Flughafen München selbst

Um die Abläufe am Flughafen München zu verbessern, hat Lufthansa bereits Maßnahmen ergriffen. Jetzt will die Airline ihre Flugzeuge dort selbst abfertigen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Lange Zeit galt der Flughafen München als Vorzeigeflughafen des Lufthansa-Konzerns. Gemeinsam betreiben beide Unternehmen seit 2002 das Terminal 2, und seit 2016 auch das Satellitenterminal. Die A380-Flotte ist in München beheimatet, und auch den Airbus A350 stationierte der Konzern lange nur in der bayerischen Landeshauptstadt.

Der Frankfurter Flughafen hatte lange das Nachsehen. Doch seit einem Jahr schwingt das Pendel mehr Richtung Hessen. Erst kritisierte Karl Brandes, Operativchef der Lufthansa-Airlines, dass München in Sachen Personalakquise und Prozessmodernisierung nicht mit Frankfurt mithalten könne. Dann kam es im Sommer zu kilometerlangen Warteschlangen vor dem Lufthansa-Terminal 2 in München.

Lufthansa will Swissport Losch in München übernehmen

Bei einer Pressekonferenz Mitte Januar kündigte Jens Ritter, Lufthansa-Airlines-Chef und Hub Manager München verschiedene Maßnahmen an. Neben einer Erhöhung der Transfer- und Bodenzeiten plant der Konzern nur ein moderates Wachstum. Nun folgt ein weiterer Schritt: Lufthansa wird noch in diesem Jahr einen Teil der Flüge der Lufthansa Group Airlines am Flughafen München selbst abfertigen.

Dafür will der Konzern im Laufe des Jahres den Bodenverkehrsdienstleister Swissport Losch GmbH möglichst vollständig übernehmen, wie beide Unternehmen mitteilten. Lufthansa verspricht sich davon eine höhere operative Stabilität und eine verbesserte Zuverlässigkeit der eigenen Airlines.

Kartellbehörde muss zustimmen

Die Arbeitsplätze der rund 600 Mitarbeitenden sollen erhalten bleiben. Zudem will Lufthansa den Beschäftigten eine langfristige Perspektive innerhalb des Unternehmens bieten. Die Übernahme steht jedoch unter dem Vorbehalt der Lizenzerteilung, einer kommerziellen Einigung sowie der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Behörden.

Neben Swissport Losch lässt der Konzern auch Aeroground Lufthansa-Flüge abfertigen. Aeroground ist der größte Abfertiger am Flughafen München und eine 100-prozentige Tochter des Flughafens.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Lufthansa: Make Munich Great Again.

Lufthansa und die Mission MMGA

Lufthansa-Flugzeuge in München: Der Flughafen fühlt sich angegriffen.

Schlagabtausch zwischen Lufthansa und Flughafen München

Airbus A380 landet in Frankfurt: Derzeit das einzige deutsche Ziel.

An diesen Flughäfen sind derzeit Airbus A380 zu sehen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack