Lufthansas Trachtencrew: Eine Münchner Spezialität, einmal pro Jahr.

Drehkreuz-DebatteLufthansa stärkt München den Rücken

Verdirbt die Corona-Krise dem Airport München seine Ausbaupläne mit Lufthansa? Flughafen und Airline wollen solche Spekulationen gar nicht erst aufkommen lassen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Der Airbus A350-900 ist zurzeit das modernste Langstreckenflugzeug in Lufthansas Flotte. Stationiert sind alle 16 bisher ausgelieferten Exemplare in München. Im Zuge der Corona-Krise verlegt die Airline nun aber vier der Flieger nach Frankfurt, vier weitere könnten folgen.

Bei manchem ließ das zuletzt Zweifel aufkommen an der Zukunft von München als Langstrecken-Drehkreuz von Lufthansa. Auch die aeroTELEGRAPH-Leser diskutierten heftig darüber, ob sich der Konzern womöglich auf Frankfurt konzentrieren könnte. Die Fluglinie tritt solchen Überlegungen jedoch entgegen.

Auch T-Stiel soll langfristig kommen

Am Dienstagnachmittag (27. Oktober) teilen Lufthansa und der Flughafen München demonstrativ mit, man habe eine Vereinbarung getroffen, «in der die langfristige Weiterentwicklung des Münchner Airports als Drehkreuz des interkontinentalen Luftverkehrs ausdrücklich bekräftigt wird». Ein gegenseitiges Treuebekenntnis.

Die Airline und der Flughafen streben ab 2024 die Wiederherstellung der Flottenstärke von 2019 an. Lufthansa will dann wieder mit bis zu 30 Langstreckenflugzeugen und einem entsprechenden Europa-Netzwerk «für eine effiziente Anbindung des Münchner Airports an das weltweite Luftverkehrsnetz sorgen», heißt es. Langfristig bleibe auch der Ausbau des Satellitenterminals durch einen sogenannten T-Stiel ein Ziel.

«Europas besten Flughafen weiterentwickeln»

Die aktuelle Vereinbarung ist eine Ergänzung zu einem gemeinsamen Ausbauplan aus dem vergangenen Dezember. Damals hieß es: «In einer heute unterzeichneten Absichtserklärung haben beide Seiten ihre gemeinsame Absicht bekundet, das mit dem Terminal 2 verbundene Satellitengebäude durch einen rechtwinklig nach Osten anschließenden Baukörper, den sogenannten ‹T-Stiel›, zu erweitern.»

Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärt nun: «Wir stehen ohne Wenn und Aber zu unserem Premium-Drehkreuz in München.» Und auch einen kleinen Seitenhieb Richtung Frankfurt verkneift Spohr sich nicht, wenn er über München anschließend sagt: «Für unsere Kunden wollen wir Europas besten Flughafen weiterentwickeln.»

Mehr zum Thema

Visualisierung des sogenannten T-Stiels: So soll der Airport München wachsen.

Flughafen München will mit Ausbau kräftig wachsen

Airbus A350 von Lufthansa: Im Inland unterwegs.

Im A350 von München nach Frankfurt

Airbus A350-900: Von Frankfurt unter anderem nach Chicago.

Lufthansa setzt A350 in Frankfurt mit Münchner Crews ein

flughafen muenchen lufthansa ausbau t2

Lufthansa hat entschieden - und baut in München aus

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies