Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.

Flugzeug der US-RegierungBoeing 757 flog Nicolás Maduro nach New York

Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.

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In der Nacht auf Samstag (3. Januar) haben die Vereinigten Staaten Venezuela angegriffen. Und eine Eliteeinheit der U.S. Army hat während der Aktion in Caracas den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro und seine Frau verhaftet. Präsident Donald Trump zeigte später ein Bild des Gefangenen an Bord des Flugzeugträgers USS Iwo Jima. Von dort wurden die beiden Gefangenen zur Guantanamo Bay Naval Base der USA auf Kuba geflogen.

Später wurden Maduro und seine Frau nach New York geflogen - in der Boeing 757 des Justizministeriums mit dem Kennzeichen N874TW. Das Flugzeug landete am Abend an der Stewart Air National Guard Base. Das Strafgesetz der USA sagt, dass im Ausland Verhaftete in dem Bundesstaat vor Gericht gestellt werden müssen, in dem sie zuerst landen. Und New York hat besonders viel Erfahrung mit solchen hochrangigen Angeklagten. Nun werden die Maduros in ein Gefängnis in Brooklyn gebracht.

Eine von zwei Boeing 757 des Justizministeriums der USA

Die Boeing 757 mit dem Kennzeichen N874TW ist eine der beiden Boeing 757-200 des Justizministeriums (United States Department of Justice). Sie ist 36 Jahre alt. Ursprünglich wurde sie 1989 an American Airlines ausgeliefert. Dort flog sie bis 2012. Danach war der Jet zwei Jahrelang für ein Technologieunternehmen unterwegs, bevor er zum Staat wechselte.

Neben den beiden Boeing 757 betreibt das Justizministerium der USA auch eine Boeing 737-800. Zudem gibt es das Justice Prisoner Air Transportation System, eine Art Fluggesellschaft für Gefangenentransporte innerhalb der USA. Im Volksmund wird sie Con Air genannt. Sie setzt auf Hubschrauber und weitere Boeing 737.

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