Zwei Boeing 747-8 von Lufthansa: D-ABYD und D-ABYG nebeneinander vor der Lufthansa Technik Halle in Frankfurt.

D-ABYDLufthansas verkaufte Boeing 747-8 fliegt ihre letzten Einsätze

2012 kam sie zur deutschen Fluggesellschaft, bald geht sie in die USA: Die Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYD steht vor ihrem Abschied. Bis dahin fliegt der Jumbo-Jet von Lufthansa noch eifrig durch die Welt.

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Im Juli 2012 verteidigte Spanien seinen Titel als Fußball-Europameister in Polen und der Ukraine. Der damalige EZB-Präsident Mario Draghi sprach die berühmten Worte «Whatever it takes», die maßgeblich zur Rettung des Euro beigetragen haben. Lufthansa übernahm mit der D-ABYD und dem Taufnamen Mecklenburg-Vorpommern ihre zweite Boeing 747-8.

Doch die Tage des Vierstrahlers mit 364 Plätzen sind gezählt. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die U.S. Air Force die D-ABYD und die D-ABYG von der Lufthansa für 400 Millionen Dollar abkaufen wird. Während die D-ABYD bereits im Januar in die USA überführt wird, verlässt die zweite Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYG den Konzern im Oktober – nach dann knapp 13,5 Jahren im Dienst.

Von den USA bis Brasilien

Bis es so weit ist, sind die Flugzeuge aber weiter unterwegs. Laut Daten des Flugverfolgungdienstes Airnav Radar hat die D-ABYD am 21. Dezember als LH454/455 den Umlauf von Frankfurt nach San Francisco geflogen. Am 22. Dezember geht es von Frankfurt nach Mexiko City. Allerdings stand die D-ABYD vom 15. bis 21. Dezember in Johannesburg. Wann die D-ABYD ihren letzten Flug für Lufthansa durchführen wird, ist bisher nicht bekannt, wie die Fluglinie auf Anfrage mitteilt.

Die Boeing 747-8 mit der Kennung D-ABYD wird Lufthansa im Januar verlassen.

Auch die zweite an die USA verkaufte Boeing 747-8 ist weiter im Einsatz. Die D-ABYG war in der vergangenen Woche zwei Mal in New York, São Paulo, Chicago und Los Angeles. Am 22. Dezember fliegt der Vierstrahler von Frankfurt nach New York und zurück. Am 21. Dezember waren beide Flugzeuge gleichzeitig in Frankfurt.

Ersatzeilspender für neue Air Force One

Die Air Force hat die beiden Jets gekauft, um sich genügend Ersatzteile für die neue Air Force One-Flotte zu sichern und Piloten sowie Techniker zu schulen. Da die Produktion der 747-8 eingestellt wurde, sind Ersatzteile rar. Die gekauften Maschinen dienen daher als Teilespender und Trainingsflugzeuge. Noch sind beide für Lufthansa unterwegs.

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