Dreamliner in Austrian-Farben über Wien: Am Anfang mit Lufthansa-Crews im Cockpit.

Pilotinnen und PilotenLufthansa leiht Austrian Airlines Dreamliner-Crews aus

Ab Juni fliegt die österreichische Nationalairline mit Dreamlinern - und das sogar mit einem mehr als geplant. Daher braucht Austrian Airlines im Cockpit Hilfe von der Schwester Lufthansa.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Schon im Juni soll es losgehen. Dann fliegen die ersten Boeing 787 für Austrian Airlines. Zuerst werden sie nach Berlin und Düsseldorf unterwegs sein, um die Besatzungen auf dem neuen Modell zu trainieren. Danach sind sie für Flüge nach Chicago und New York eingeplant.

Insgesamt elf Dreamliner erhält die österreichische Lufthansa-Tochter. Ursprünglich hatte sie mit zehn der Langstreckenjets gerechnet. Dadurch werden bereits im Sommerflugplan 2024 zwei statt wie ursprünglich geplant nur eine Boeing 787-9 für sie ab Wien unterwegs sein, wie eine Sprecherin von Austrian Airlines gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt.

Lufthansa-Crews helfen aus

Die Schulung der Pilotinnen und Piloten von Austrian Airlines für das neue Modell ist bereits im Gange. Doch bis zum Dreamliner-Start  werden wohl nicht genug Crews zur Verfügung stehen. Darum erhält Austrian Airlines Unterstützung von der Schwester Lufthansa, wie aeroTELEGRAPH erfahren hat.

«Wir können bestätigen, dass wir aufgrund des erwähnten zusätzlichen Wachstums auf der Langstrecke im Zeitraum von Juni bis voraussichtlich Oktober 2024 temporäre Unterstützung von Pilot:innen von Lufthansa erhalten», so eine Sprecherin. So könne man die Einflottung der zwei Dreamliner im Sommerflugplan 2024 durchziehen. Möglich ist die Personalleihe, weil Lufthansa noch auf Auslieferungen von Boeing 787 wartet und daher die Möglichkeit hat, die Pilotinnen und Piloten anderswo einzusetzen.

Zuerst Kurz- dann Langstrecke

Austrian Airlines hat bereits erste Flüge mit der Boeing 787-9 ins Buchungssystem geladen. Bleibt die Planung, wie sie ist, wird AUA schon ab Mitte Juni mit dem neuen Modell auf der Langstrecke fliegen. Als erster Flug mit einem Dreamliner ist aktuell OS87 von Wien nach New York-JFK am 15. Juni geplant.

Die Strecke soll ab dann immer mit Boeing 787-9 bedient werden. Und am 1. Juli will AUA auch OS65 von Wien nach Chicago auf Dreamliner umstellten. Beide Strecken sind zuvor mehrheitlich Boeing 777-200 ER eingeplant.

Mehr zum Thema

Boeing 787 in den Farben von Austrian Airlines: Zuerst nach Nordamerika.

Austrian Airlines plant Boeing 787 zuerst für New York und Chicago ein

Boeing 787 mit der Seriennummer 62735 noch in den Farben von Bamboo Airways: AUA schlägt zu und holt sich den und einen anderen Dreamliner.

Austrian Airlines bekommt Boeing 787 aus Bamboo-Flotte

Francesco Sciortino: «Es wäre sicher noch Luft nach oben für weitere Langstreckenverbindungen.»

«Müssen Übernahme der Boeing 787 neu justieren»

Lufthansa-Jet in Bremen (Archivbild): Die Frankfurt-Flüge kehren zurück.

Lufthansa nimmt Flüge zwischen Bremen und Frankfurt wieder auf

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies