Auf zur letzten Reise: Die F-GTUI vor ihrem Abflug.

Letzte Boeing 747 ausgeflottetCorsair sagt dem Jumbo-Jet Adieu

Die französische Langstreckenairline startet wieder den Betrieb - allerdings ohne ihre Boeing 747. Den letzten Jumbo-Jet hat Corsair offiziell verabschiedet.

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Die Corona-Krise bringt der Ikone auch bei Corsair das frühzeitige Aus. Die französische Langstreckenairline beschloss im April, ihre drei verbliebenen Boeing 747-400 nicht mehr einzusetzen, wenn sie ihren Betrieb wieder hochfährt. Nun ist es soweit: Am 18. Juni startet sie ihre Flüge wieder.

Drei Tage vor dem Neustart, am Montag (15. Juni), hat Corsair ihre letzte Boeing 747 von Paris-Orly zum Cotswold Airport geflogen. Am britischen Flughafen betreibt Air Salvage International eine Abwrackanlage für Flugzeuge. Vorerst aber werden die drei Jumbos nur eingelagert.

Kennzeichen mit Botschaft

Die Franzosen waren ein überaus treuer Jumbo-Jet-Betreiber. Sie haben mit Ausnahme der 747-8 alle Versionen genutzt: 747-100, 747-200, 747-300, 747-400 und sogar 747 SP. Die letzte der Maschinen trug das Kennzeichen F-GTUI. Es ist ein Hinweis auf den früheren Besitzer, den deutschen Reisekonzern. Er ist heute noch mit 27 Prozent beteiligt, nachdem die deutsche Investmentgesellschaft Intro Aviation 53 Prozent kaufte und das Personal 20 Prozent übernahm.

Damit besitzt Corsair nur noch Jets von Airbus. Zu den aktuellen A330 kommen nach und nach fünf A330 Neo hinzu. Der erste soll bis Ende des Jahres eintreffen. Mit der F-GTUI verschwand aber auch die letzte Boeing 747 Frankreichs und die letzte, die den Flughafen Paris-Orly ansteuert.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen vom Abschied der letzten Boeing 747 von Corsair.

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