Die RA-96024 bei der Ankunft in Anchorage: Russischer Regierungsflieger.

Ilyushin Il-96, Il-76, Tupolev Tu-214Mit diesen Flugzeugen reisten Vladimir Putin und seine Delegation nach Alaska

Für das Präsidenten-Treffen zwischen Donald Trump und Vladimir Putin flogen mindestens sechs Flugzeuge der russischen Staatsflotte nach Anchorage in Alaska. Ein Überblick.

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Die Hoffnung war ein Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine - oder zumindest ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Doch das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Vladimir Putin am Freitag (15. August) in Anchorage in Alaska ging ohne erkennbares Ergebnis zu Ende. Dafür erhielt Putin einen Empfang mit rotem Teppich, Applaus von Trump, freundlichem Händedruck und gemeinsamer Autofahrt.

Doch wie reisten der Kreml-Chef und seine Delegation überhaupt an? Insgesamt flogen mindestens sechs Flugzeuge der russischen Staatsflotte zur Elmendorf Air Force Base in Anchorage, die den Iata-Code EDF trägt. Darunter war eine sechseinhalb Jahre alte Tupolev Tu-214 mit VIP-Kabine und dem Kennzeichen RA-64531. Sie hatte - entgegen anderslautender Medienberichte - nicht den russischen Präsidenten an Bord.

Es kamen drei Ilyushin Il-96, eine davon mit Vladimir Putin

An der Elmendorf Air Force Base kam ebenfalls die Ilyushin Il-96 mit dem Kennzeichen RA-96023, VIP-Ausstattung und einem Alter von neun Jahren an. Auch sie hatte nicht den Kremlchef an Bord, wie auch aeroTELEGRAPH gemutmaßt hatte. Die RA-96023 verließ Anchorage aber wieder, flog nach Petropavlovsk-Kamchatsky und von dort erneut nach Anchorage - dieses Mal aber zum Ted Stevens International Airport.

Zwei weitere russische Regierungsflieger, zwei Ilyushin Il-96 mit VIP-Ausstattung, kamen nach Anchorage: die vier Jahre alte RA-96025 sowie die knapp viereinhalb Jahre alte RA-96024 - aus ihr stieg Vladimir Putin aus. Außerdem kamen zwei Ilyushin Il-76 der russischen Luftwaffe: die RF-76772 und die RA-78838.

USA überwachen mit militärischer Variante der Boeing 707

Von Seiten der USA war zur Überwachung des russischen Besuchs unter anderem ein Luftaufklärer vom Typ Boeing E-3 Sentry mit dem Kennzeichen 80-0137 der Luft. Dabei handelt es sich um eine militärische Variante der Boeing 707, die ein auffälliges Suchradar über dem Rumpf trägt.

Die folgenden Videos zeigen die Ankunft der RA-96024 und von Vladimir Putin:

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